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Suchen & Retten // USAR

Such- und Rettungseinsätze sind die erste Maßnahme der humanitären Hilfe nach Katastrophen, wie zum Beispiel Erdbeben. In kürzester Zeit nach Eintritt einer Katastrophe sind die Helfer von @fire unterwegs, um den Betroffenen vor Ort schnell zu helfen. Bei der Rettung Verschütteter ist jede gewonnene Minute wertvoll!

Der Schwerpunkt liegt hier besonders darin, Verschüttete in den Trümmern zu lokalisieren, sie zu retten und medizinisch zu versorgen. Hierzu hält @fire spezielle Ausrüstung bereit, die von Ortungsgerätschaften über Bergungsgeräte bis hin zu medizinischer Ausrüstung reicht. Unsere Helfer sind Spezialisten im Suchen und Retten von Verschütteten sowie der medizinischen Notversorgung. Unterstützt werden sie bei den Rettungsarbeiten durch speziell ausgebildete Suchhunde, welche mit ihrer feinen Nase wertvolle Hilfe leisten.

USAR = Urban Search and Rescue (englisch für "Suchen und Retten in bewohnten Gebieten")

@fire Team setzt Erkundungsmaßnahmen fort und führt konkrete Suche nach Verschütteten durch

Thankot

Das Such- und Erkundungsteam der Hilfsorganisation @fire hat heute zwei Such- und Erkundungsmissionen in Thankot und Kapan Gumba außerhalb von Kathmandu durchgeführt. Eine konkrete Suche nach einem Verschütteten aufgrund von Hinweisen aus der Bevölkerung blieb leider erfolglos.

Das sechsköpfiges Team der Hilfsorganisation „@fire Internationaler Katastrophenschutz Deutschland e.V." hat heute die Ortschaft Thankot westlich von Kathmandu erkundet. An einem Gebäude wurden noch Suchmaßnahmen durchgeführt, leider ohne Erfolg. Diese Erkundungen sind wichtig für die Koordination der Hilfe vor Ort. So wird nach und nach sichergestellt, dass keine vermissten Personen mehr unter den Trümmern liegen. Außerdem werden die Bedürfnisse der Bevölkerung ermittelt und an die Koordinierungsstelle der Vereinten Nationen gemeldet. So kann die bedarfsgerechte Verteilung der Hilfsgüter sichergestellt werden.

Das Ziel einer zweiten Mission, gemeinsam mit der Partnerorganisation SARAID, war die Gemeinde Kapan Gumba, nördlich von Kathmandu. Auch hier sollten Erkundungsmaßnahmen durchgeführt werden. Nach konkreten Hinweisen aus der Bevölkerung auf eine vermisste Person, wurden die Trümmer eines Hauses mit technischem Ortungsgerät und Rettungshunden abgesucht, leider konnte kein lebendes Opfer mehr gefunden werden.