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Suchen & Retten // USAR

Such- und Rettungseinsätze sind die erste Maßnahme der humanitären Hilfe nach Katastrophen, wie zum Beispiel Erdbeben. In kürzester Zeit nach Eintritt einer Katastrophe sind die Helfer von @fire unterwegs, um den Betroffenen vor Ort schnell zu helfen. Bei der Rettung Verschütteter ist jede gewonnene Minute wertvoll!

Der Schwerpunkt liegt hier besonders darin, Verschüttete in den Trümmern zu lokalisieren, sie zu retten und medizinisch zu versorgen. Hierzu hält @fire spezielle Ausrüstung bereit, die von Ortungsgerätschaften über Bergungsgeräte bis hin zu medizinischer Ausrüstung reicht. Unsere Helfer sind Spezialisten im Suchen und Retten von Verschütteten sowie der medizinischen Notversorgung. Unterstützt werden sie bei den Rettungsarbeiten durch speziell ausgebildete Suchhunde, welche mit ihrer feinen Nase wertvolle Hilfe leisten.

USAR = Urban Search and Rescue (englisch für "Suchen und Retten in bewohnten Gebieten")

Verheerendes Erdbeben in Nepal - @fire entsendet Erkunderteam

Die Hilfsorganisation @fire entsendet am Sonntag ein Vorauskommando nach Nepal. Dort hat ein schweres Erdeben zahlreiche Gebäude zerstört, es wird vermutet, dass noch zahlreiche Menschen unter den Trümmern verschüttet sind. Tausende benötigen auch medizinische Hilfe. Die nepalesische Regierung bat daraufhin die UN und die internationale Gemeinschaft um Hilfe bei den Such- und Rettungsarbeiten.

Ein sechsköpfiges Team der Hilfsorganisation „@fire Internationaler Katastrophenschutz Deutschland e.V." macht sich vorab am Sonntag mit sechs erfahrenen Helfern und Rettungshunden auf den Weg in die betroffene Region, um den Einsatz des kompletten Such- und Rettungsteams mit 38 Helfern vorzubereiten. Das Vorauskommando soll Kontakt mit den Behörden vor Ort und Vertretern der Vereinten Nationen suchen sowie mögliche Einsatzorte und -schwerpunkte erkunden. Die erforderlichen Geräte werden vom @fire Standort Breithülen (Baden-Württemberg) bereitsgetellt - geleitet wird der Einsatz von der Geschäftsstelle in Osnabrück.

USAR Grundlehrgang

Am vergangenen Wochenende fand unser (sehr kalter) 4-tägiger USAR-Grundlehrgang in Tuntenhausen und Breithülen als Mischung aus Stationsausbildung und Einsatz statt. Rund 30 Männer und Frauen wurden umfangreich in der Trümmerrettung ausgebildet.

Neben der Ausbildung in Einsatzgrundsätzen, Grundlagen in Abstützen sowie Heben und Bewegen von Lasten und dem Umgang mit schwerem technischen Gerät, wurde der internationale Einsatz möglichst realitätsnah nachgestellt. Ein militärischer Checkpoint nahm die Teilnehmer bei der Anfahrt unter die Lupe, übernachtet wurde in Zelten. In einem Trümmergelände wurde schließlich die Rettung von eingeschlossenen Personen geübt. Über Zugänge durch enge Röhren galt es, Durchbrüche zu schaffen, um die Personen retten zu können.

@fire übt für Auslandseinsatz

Großflächige Zerstörungen nach einem Tsunami auf dem südamerikanischen Kontinent: @fire entsendet Spezialistenteam zur Rettung von Verschütteten.

Nicht in Südamerika sondern in Lohne (Oldenburg) wurde der Auslandseinsatz für die Rettungskräfte von @fire simuliert. An der Übung im kleinen Rahmen nahm auch eine dreiköprfige Delegation der Emergency Fire and Rescue Unit (EFRU) aus Malta teil.

Nach Aufbau der BoO (Base of Operations - Hauptlager) wurden jeweils eine Ortungs- und Rettungseinheit zur Schadenstelle entsendet, um tief unter Trümmern verschüttete Personen zu orten und retten.

Die Erkenntnisse aus dem dreitägigen "mini-Einsatz" fließen auch dem nächsten großen Projekt zugute, der 2016 angestrebten Zertifizierung durch die Vereinten Nationen.

Letzte @fire-Helfer kehren von Hochwassereinsatz zurück - Hilfe in Bosnien geht weiter

Nach dem Hilfseinsatz nach der verheerenden Flut in der Balkan-Region endet der Einsatz für die @fire-Helfer vor Ort. Zweieinhalb Wochen leisteten insgesamt 19 @fire-Kräfte ehrenamtliche Hilfe in Bosnien. Doch auch nach dem Vorort-Einsatz geht die Hilfeleistung von @fire für die betroffenen Menschen weiter.

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Die Hilfeleistung von @fire in Bosnien geht weiter: Drittes Team übernimmt Arbeit in Hochwasserregion

Mit weiteren Gerätschaften traf am Dienstag das dritte Team der Hilfsorganisation @fire in Bosnien ein. In Prud im Norden von Bosnien und Herzegowina konnte eine Trinkwasseraufbereitungsanlage in Betrieb genommen, mehrere Keller ausgepumpt und gesäubert sowie die Stromversorgung einer Tankstelle repariert werden. Das zweite @fire-Team ist am Donnerstag wieder in Deutschland angekommen.

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Zweites @fire-Team nimmt Arbeit in Hochwasserregion in Bosnien auf

Personalaustausch in der Hochwasserregion in Bosnien: Ein zweites Team der Hilfsorganisation @fire hat am Wochenende die Fluthelfer abgelöst, die in Bijeljina, Samac und Odzak sieben Tage lang der Bevölkerung Hilfe geleistet hatten. Das Wasser zieht sich nur langsam zurück und macht die gewaltigen Schäden sichtbar. Einige Ortschaften stehen noch immer unter Wasser und warten seit der Flut vergeblich auf Hilfe.

„Noch drei Tage vor unserer Ankunft im ostbosnischen Bijeljina stand das Wasser noch rund 1,5 Meter hoch in der gesamten Stadt“, berichtet Irakli West vom ersten @fire-Team nach seiner Rückkehr am Samstag. Das Wasser zieht sich nur langsam zurück und macht die gewaltigen Schäden sichtbar. „Die Menschen waren wirklich froh, dass wir da waren. Sie warten seit der Flut vergeblich auf Hilfe“, berichtet West.

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Situation in Bosnien weiter kritisch – Zweites Team startet am Samstag

Während das erste Team kaum zur Ruhe kommt bereitet sich in der Heimat ein zweites Team für den Abmarsch nach Bosnien am Samstag und am Montag vor. Immer noch ist vor Ort dringende Unterstützung bei der Beseitigung der Wassermassen in den Häusern notwendig. Es gilt das Wasser aus den Häusern schnell abzupumpen, denn die Seuchengefahr steigt durch die hohen Temperaturen stetig an. Dringender Hilfe beim Abpumpen des Wassers ist erforderlich.

Währenddessen erreichte @fire Internationaler Katastrophenschutz Deutschland e.V. auch ein Hilfeersuchen des Bürgermeisters von Odzak.

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