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Suchen & Retten // USAR

Such- und Rettungseinsätze sind die erste Maßnahme der humanitären Hilfe nach Katastrophen, wie zum Beispiel Erdbeben. In kürzester Zeit nach Eintritt einer Katastrophe sind die Helfer von @fire unterwegs, um den Betroffenen vor Ort schnell zu helfen. Bei der Rettung Verschütteter ist jede gewonnene Minute wertvoll!

Der Schwerpunkt liegt hier besonders darin, Verschüttete in den Trümmern zu lokalisieren, sie zu retten und medizinisch zu versorgen. Hierzu hält @fire spezielle Ausrüstung bereit, die von Ortungsgerätschaften über Bergungsgeräte bis hin zu medizinischer Ausrüstung reicht. Unsere Helfer sind Spezialisten im Suchen und Retten von Verschütteten sowie der medizinischen Notversorgung. Unterstützt werden sie bei den Rettungsarbeiten durch speziell ausgebildete Suchhunde, welche mit ihrer feinen Nase wertvolle Hilfe leisten.

USAR = Urban Search and Rescue (englisch für "Suchen und Retten in bewohnten Gebieten")

Vorbereitungen für Einsatz in der Hochwasserregion Bosnien

Der @fire-Einsatzstab bereitet derzeit intensiv einen Einsatz in der Hochwasserregion in Bosnien vor. Geplant ist, dass sich ein siebenköpfiges @fire-Team am Sonntagabend mit Fahrzeugen und Ausrüstung auf den Weg in die Region Bijeljina macht, um vor Ort hauptsächlich mit mehreren Pumpen zu unterstützen.

@fire hilft in der Hochwasserregion in Bosnien!

Die Hilfsorganisation @fire entsendet am Sonntagabend ein Team nach Bosnien. Der zweitägige Dauerregen in Serbien und Bosnien-Herzegowina hat zu heftigen Überschwemmungen geführt. Mindestens 20 Menschen kamen ums Leben. Dramatisch ist die Lage im ostbosnischen Bijeljina, wo etwa 10.000 Einwohner allein am Samstag evakuiert werden mussten. Mehr als eine Million Einwohner sind in der Balkan-Region von der schweren Flut betroffen.

Ein sechsköpfiges Team der Hilfsorganisation „@fire Internationaler Katastrophenschutz Deutschland e.V.“ macht sich am Sonntagabend mit zwei Fahrzeugen und Ausrüstung auf den Weg in die Hochwasserregion in Bosnien. Auf Anforderung der Partnerorganisation „Help - Hilfe zur Selbsthilfe e.V.“ wird @fire mit einem autarken Team in der Region Bijeljina in der Grenzregion zu Serbien unterstützen. Die Katastrophenhelfer sind mit mehreren Pumpen, Stromerzeuger, Handwerkszeug und Sanitätsmaterial ausgestattet, um der Bevölkerung zu helfen.

Das lokale Team von Help in Bosnien und Herzegowina unterstützt die betroffenen Menschen in den Hochwassergebieten bereits. In den Städten Kakanj und Olovo werden mehrere Pumpen eingesetzt. Das @fire-Team wird in der Region mit mehreren Pumpen unterstützen.

Seit Sonntagnacht arbeitet der @fire-Einsatzstab auf Hochtouren, sammelt Informationen und plant den Einsatz. Etwa sieben Tage soll der Einsatz des ersten Teams zunächst dauern. Die @fire-Einsatzkräfte stammen aus Haar (Bayern), Berlin, Wiesbaden (Hessen), Eschershausen (Niedersachsen), Beckingen (Saarland), Otterwisch (Sachsen) und Bruneck (Südtirol, Italien). Die Katastrophenhelfer von @fire sind bereits Fluterfahren. Bei dem Elbe-Hochwasser im Juni 2013 war ein starkes @fire-Team in Lüchow-Dannenberg in Niedersachsen im Einsatz, um das Technische Hilfswerk bei der Deichsicherung zu unterstützen.

@fire-Helfer kehren von den Philippinen zurück

Das dreiköpfige Team der deutschen Hilfsorganisation „@fire“ kehrte am Freitagmittag nach ihrem zehntägigen Einsatz auf den Philippinen nach Deutschland zurück. Nach einer Erkundungsmission im Auftrag der UNO im nördlichen Teil der Insel Cebu unterstützte das Team bei der Koordination der Hilfsmaßnahmen.

Am Dienstagmorgen, dem 12. November, brachen die ehrenamtlichen Katastrophenschutz-Experten Simon Fritz aus Bonn, Sebastian Hodapp aus Wiesloch bei Heidelberg und Antony Chomley aus Osnabrück in die Katastrophenregion auf den Philippinen auf. Auch wenn sie teils schon bei den Erdbeben in Pakistan 2005 und in Haiti 2010 im Einsatz waren, wussten die Drei nicht, was sie erwarten würde. „Anfangs war von mehr als 10.000 Toten die Rede - Große Teile des Katastrophengebiets waren noch nicht ausreichend erkundet“, schildert Sebastian Hodapp die Ungewissheit über das Ausmaß des verheerenden Wirbelsturms.

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@fire-Erkundungsmission auf der Insel Cebu: Infrastruktur schwer angeschlagen

Das @fire-Team auf den Philippinen ist von der ersten Erkundungsmission im Bereich Medellin im Norden von Cebu und der Nachbarinsel Bantayan zurück gekehrt. „Die Infrastruktur ist größtenteils zerstört. Die Stromversorgung ist zusammengebrochen und die Menschen haben keine Trinkwasserversorgung“, berichtet Simon Friz aus dem @fire-Erkundungsteam. „Erste Hilfslieferungen erreichen die Bevölkerung im Norden von Cebu und die notwendigste Versorgung scheint anzulaufen“, so Friz weiter. Die medizinische Grundversorgung sei durch örtliche Hilfskräfte und internationale Hilfe bereits gesichert.

Nach einer Lagebesprechung mit der UN wird im Norden von Cebu vermutlich kein zusätzliches Hilfsteam zur medizinischen Versorgung mehr benötigt. Hauptaugenmerk für Cebu ist die kurzfristige Wiederherstellung der Strom- und Wasserversorgung sowie die Unterbringung der Menschen in Zelten oder Notunterkünften bis zum Wiederaufbau der Häuser.

Das @fire-Erkundungsteam steht in Kontakt mit der Einsatzleitung des Technischen Hilfswerks in Cebu und I.S.A.R. Germany in Tacloban, um die weiteren Maßnahmen abzustimmen. In der abendlichen Lagebesprechung mit der UN wird entschieden, welchen Einsatzauftrag das @fire-Team in den nächsten Tagen erhält.

In Deutschland stehen weiterhin weitere @fire-Kräfte für einen sofortigen Hilfseinsatz bereit. Die Katastrophenschutzexperten warten auf eine konkrete Anforderung des Erkundungsteams oder der Einsatzleitung der UN vor Ort, um wirklich effektiv und sinnvoll helfen zu können. Der @fire-Führungsstab steht ständig mit Partnerorganisationen und möglichen Sponsoren in Kontakt, um im Einsatzfall schnell mit den richtigen Mitteln aufbrechen zu können.

Taifun auf den Philippinen: @fire startet Erkundungsmission in Cebu

Das @fire-Erkundungsteam ist in nach langem Flug am Mittwoch in Manila angekommen und dort gleich in das nächste Flugzeug nach Cebu gestiegen. Am Mactan International Airport auf der Insel angekommen, hat sich das Team mit Uwe Polakowsky getroffen, einem Osnabrücker, der vor zwei Jahren nach Cebu ausgewandert ist und über Facebook Kontakt mit der deutschen Hilfsorganisation aufgenommen hatte.

Das dreiköpfige @fire-Team wird sich am Donnerstagmorgen auf eine Erkundungsmission im Auftrag der UNO in den nördlichen Teil der Insel begeben. Dort sollen die Katastrophenhelfer festzustellen, welche Art von Hilfe dort von Nöten ist. Der @fire-Führungsstab in Deutschland steht mit Satellitentelefon, Mobiltelefon und Skype mit dem Erkundungsteam in Verbindung. Darüber hinaus führt das Team einen GPS-Sender mit Notruffunktion mit.

Von Deutschland aus bereitet die Hilfsorganisation bereits den Einsatz eines @fire-Teams vor, um im Netzwerk der Vereinten Nationen die medizinische Versorgung in der Katastrophenregion zu unterstützen. Dazu steht der Führungsstab auch mit weiteren deutschen Hilfsorganisationen im engen Kontakt, um den knapp 9,5 Million betroffenen Menschen bestmöglich helfen zu können. „Mehr als 600.000 Personen sind derzeit obdachlos. Internationale Hilfe bei der Versorgung wird dringend benötigt“, so @fire-Vorsitzender Jan Südmersen.

Sollte nicht nur medizinische Hilfe erforderlich sein, sondern auch Material und andere Hilfsgüter werden diese aufgelistet und an den @fire-Führungsstab geschickt. Dessen Aufgabe ist es dann Sponsoren und Spender für das angeforderte Material zu finden und den Transport zu organisieren.

Taifun Haiyan: @fire entsendet Erkundungsteam

Ein @fire-Vorausteam ist am Dienstagmorgen in Richtung Philippinen aufgebrochen, um einen Einsatz weiterer @fire-Kräfte vorzubereiten. Knapp 9,5 Million Personen sind von den verheerenden Auswirkungen des tropischen Wirbelsturms Haiyan betroffen. Die philippinischen Behörden rechnen mit tausenden Toten - Mehr als 600.000 Personen sind derzeit obdachlos. Internationale Hilfe bei der medizinischen Versorgung wird dringend benötigt.

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@fire übt die Koordinierung humanitärer Hilfe

Zwei Mitglieder von @fire haben Anfang Juli in Österreich an einem Stabsunterstützungskurs der INSARAG (International Search and Rescue Advisory Group) unter dem Dach der Vereinten Nationen teilgenommen.

Dort wurde die Koordinierung humanitärer Hilfe nach einem schweren Erdbeben in einem sogenannten OSOCC (On-Site Operations Coordination Center / Vor-Ort-Einsatz-Koordinierungszentrum) geübt. Das OSOCC ist ein Stab, der bei schweren Katastrophen vor Ort im betreffenden Land von den Vereinten Nationen eingerichtet wird, um im Abstimmung mit den lokalen Behörden die internationale Hilfe zu lenken. @fire muss als Such- und Rettungsteam gemäß den INSARAG-Richtlinien in der Lage sein, als ersteintreffende Hilfsorganisation in einem Katastrophengebiet einen solchen Stab übergangsweise einzurichten und zu betreiben. Mit der Teilnahme an diesem Training auf dem steiermärkischen Truppenübungsplatz Seetaler Alpe, an dem rund 25 Teilnehmer aus aller Welt teilnahmen, bereitet sich @fire auf diese Verantwortung vor.