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Suchen & Retten // USAR

Such- und Rettungseinsätze sind die erste Maßnahme der humanitären Hilfe nach Katastrophen, wie zum Beispiel Erdbeben. In kürzester Zeit nach Eintritt einer Katastrophe sind die Helfer von @fire unterwegs, um den Betroffenen vor Ort schnell zu helfen. Bei der Rettung Verschütteter ist jede gewonnene Minute wertvoll!

Der Schwerpunkt liegt hier besonders darin, Verschüttete in den Trümmern zu lokalisieren, sie zu retten und medizinisch zu versorgen. Hierzu hält @fire spezielle Ausrüstung bereit, die von Ortungsgerätschaften über Bergungsgeräte bis hin zu medizinischer Ausrüstung reicht. Unsere Helfer sind Spezialisten im Suchen und Retten von Verschütteten sowie der medizinischen Notversorgung. Unterstützt werden sie bei den Rettungsarbeiten durch speziell ausgebildete Suchhunde, welche mit ihrer feinen Nase wertvolle Hilfe leisten.

USAR = Urban Search and Rescue (englisch für "Suchen und Retten in bewohnten Gebieten")

Spürnasen bei der Internationalen Deutschen VDH-Meisterschaft des Rettungshundesports

Rettungshunde

Die besten Spürnasen Deutschlands trafen sich vom 06. bis 08. Mai 2016 im nordrhein-westfälischen Herne beim SV OG Wanne-Nord e.V zur Internationalen Deutschen VDH-Meisterschaft Rettungshundesport. Unter den Teilnehmern befanden sich auch die @fire-Teams Annette Köhler mit ihren beiden Hündinnen Phoebe und Alice sowie Lars Prößler und sein Hund Pollux.

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Teilnahme an Deutscher Rettungshundemeisterschaft

Rettungshunde

Vom 05.05 bis 8.05 findet in Herne (NRW) die Deutsche Rettungshundemeisterschaft statt, bei der neben Teams aus ganz Deutschland auch Rettungshunde von @fire zusammen mit ihren Hundeführern ihr Können in der Trümmersuche beweisen werden.

Bei der Trümmersuche handelt es sich um die Suche nach eingeklemmten und/oder verschütteten Personen in eingestürzten Gebäuden nach z.B. einen starken Erdbeben. Unsere speziell ausgebildeten Trümmersuchhunde riechen dabei nach lebender menschlicher Witterung in den Trümmern. Dabei können sie abhängig von den Trümmern Personen noch bis in eine Tiefe von zehn Metern unter den Trümmern riechen und durch bellen anzeigen. Somit bilden Rettungshunde ein wichtiges und vor allem schnelles Einsatzmittel nach Naturkatastrophen. Im sportlichen Bereich wie auch im Einsatz kommt es vor allem auf die Harmonie im Hund-Mensch-Team an. Nur ein gut ausgebildetes und gut eingespieltes Suchteam kann im Sport und im Einsatz erfolgreich sein.

@fire-Team kehrt nach fünf Tagen Such- und Rettungseinsatz nach Deutschland zurück

Team am Flughafen

Nachdem das @fire-Team fünf Tage die Trümmer in Kathmandu und Umgebung nach Verschütteten durchsucht hat und durch Erkundungsaufträge für die UN wichtige Informationen zur humanitären Lage vor Ort sammeln konnte, kehrte das Team am 03.05.2015 nach Deutschland zurück.

Von der Einsatzleitung vor Ort wurde am Freitag entschieden die Such- und Rettungsarbeiten in den Trümmern einzustellen. Somit konnten die Pläne für die Rückreise des @fire Teams umgesetzt werden.

Am Samstag haben die Mitglieder des Einsatzteams Kathmandu in Richtung Delhi verlassen und sind heute Morgen in Frankfurt wohlbehalten gelandet, wo sie von einer @fire-Delegation und den Familien in Empfang genommen wurden. Nach einer Einsatznachbesprechung schilderten die sechs Mann auch der Presse ihre Erlebnisse und Erfahrungen aus Nepal.

Die Arbeit in der Katastrophenregion in Nepal geht aber jetzt mit unserem Kooperationspartner HELP - Hilfe zur Selbsthilfe weiter. Auch mit der Hilfe unserer Erkundungsergebnisse leistet Help nun langfristige Aufbauhilfe.

Internationale Einsatzaufträge erfolgreich abgearbeitet

Kathmandu

Auch am fünften Tag nach dem verheerenden Erdbeben ändert sich die Situation in Nepal nur langsam. Der Such- und Rettungsauftrag für die USAR-Teams nähert sich dem Ende und der Schwerpunkt verlagert sich in Richtung Bergung von Leichen und Versorgung. Das @fire-Team wurde heute an mehreren eingestürzten Gebäuden eingesetzt, um Hinweisen aus der Bevölkerung nachzugehen - leider in allen Fällen ohne positivem Ergebnis. Eine enge Abstimmung der deutschen Einsatzkräfte hat auf dem Koordinierungsmeeting in der deutschen Botschaft in Kathmandu stattgefunden.

Nepals Hauptstadt Kathmandu wurde in verschiedene Sektoren unterteilt, um die Such- und Rettungsaufträge strukturierter abarbeiten zu können. Das sechsköpfiges Team der Hilfsorganisation „@fire Internationaler Katastrophenschutz Deutschland e.V." hat heute ein zusammengestürztes 5-stöckiges Gebäude durchsucht, aus dem in den vergangenen Tagen durch lokale Kräfte 12 Tote, 17 Verletzte und 14 Unverletzte gerettet bzw. geborgen wurden. Nach Hinweisen aus der Bevölkerung auf Klopfgeräusche wurde der Trümmerkegel mehrfach von Hunden ohne Ergebnis durchsucht. Es wurde ein Hohlraum identifiziert, welcher ohne Ergebnis mit technischem Gerät erkundet wurde.

Am Kloster Kopan wurde das @fire-Team zur Erkundung eingesetzt. Dort gibt es mehrere Gebäude mit strukturellen Schäden, aber keine verletzten oder vermissten Personen.

Für die Einsatzkräfte von @fire ist damit der Such- und Rettungsauftrag abgeschlossen.

@fire Team setzt Erkundungsmaßnahmen fort und führt konkrete Suche nach Verschütteten durch

Thankot

Das Such- und Erkundungsteam der Hilfsorganisation @fire hat heute zwei Such- und Erkundungsmissionen in Thankot und Kapan Gumba außerhalb von Kathmandu durchgeführt. Eine konkrete Suche nach einem Verschütteten aufgrund von Hinweisen aus der Bevölkerung blieb leider erfolglos.

Das sechsköpfiges Team der Hilfsorganisation „@fire Internationaler Katastrophenschutz Deutschland e.V." hat heute die Ortschaft Thankot westlich von Kathmandu erkundet. An einem Gebäude wurden noch Suchmaßnahmen durchgeführt, leider ohne Erfolg. Diese Erkundungen sind wichtig für die Koordination der Hilfe vor Ort. So wird nach und nach sichergestellt, dass keine vermissten Personen mehr unter den Trümmern liegen. Außerdem werden die Bedürfnisse der Bevölkerung ermittelt und an die Koordinierungsstelle der Vereinten Nationen gemeldet. So kann die bedarfsgerechte Verteilung der Hilfsgüter sichergestellt werden.

Das Ziel einer zweiten Mission, gemeinsam mit der Partnerorganisation SARAID, war die Gemeinde Kapan Gumba, nördlich von Kathmandu. Auch hier sollten Erkundungsmaßnahmen durchgeführt werden. Nach konkreten Hinweisen aus der Bevölkerung auf eine vermisste Person, wurden die Trümmer eines Hauses mit technischem Ortungsgerät und Rettungshunden abgesucht, leider konnte kein lebendes Opfer mehr gefunden werden.

@fire Team erkundet erste Einsatzstelle im Nordosten von Kathmandu

Sundarijal

Das Such- und Erkundungsteam der Hilfsorganisation @fire ist heute um 13.30 Uhr Ortszeit an der ersten von der UN zugewiesenen Einsatzstelle nordöstlich von Kathmandu eingetroffen. In Sundarijal, welches bei Touristen als Naturschutzgebiet bekannt ist, sind infrastrukturell wichtige Objekte vorhanden. Unter anderem gibt es dort ein 640kW starkes Wasserkraftwerk, welches Strom für die gesamte Region liefert. Dessen Status und auch der Zustand eines militärischen Lagers für Hilfsgüter sind derzeit völlig ungeklärt. Ebenso werden in einem Hotel am Ort noch Personen unter Trümmern vermutet.

Das sechsköpfiges Team der Hilfsorganisation „@fire Internationaler Katastrophenschutz Deutschland e.V." hat nun die Aufgabe neben der schnellen Erkundung des Kraftwerkes und Rückmeldung an die Vereinten Nationen auch möglicherweise verschüttete Personen mit den im Einsatz befindlichen Rettungshunden zu lokalisieren. Die Partnerorganisation S.A.R.A.I.D. aus Großbritannien unterstützt @fire und steht mit weiteren Einsatzkräften für eine mögliche Personenrettung bereit.

Aus dem deutschen Lagezentrum von @fire werden die Einsatzkräfte rund um die Uhr unterstützt und mit aktuellen Informationen wie Lagekarten und Satellitenbilder versorgt.

Team richtet Basecamp ein und übernimmt ersten Einsatz

USAR-Lagebesprechung

Nachdem in der Nacht zusammen mit den Kollegen von SARAID und der Johanniter-Unfall-Hilfe ein kleines Basecamp am Flughafen in Kathmandu eingerichtet wurde, gab es nach der Lagebesprechung um 08:00 Uhr (Ortszeit) einen ersten Auftrag seitens der OCHA (UN-Nothilfekoordinator) zur Erkundung eines Gebietes 10 km Luftlinie nordnordöstlich des Flughafens.