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Waldbrandbekämpfung // WFF

Seit nunmehr fast 10 Jahren befasst sich @fire mit der Ausbildung ihrer Mitglieder in der überregionalen Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung und verfügt so mittlerweile über ständig einsatzbereite Spezialkräfte. Diese Crews sind spezialisiert auf

  • den Schutz von Häusern (structure protection)
  • den schnellen Erstangriff eines Brandherdes (initial attack) ggf. auch per Helikopter
  • das direkte Arbeiten an der Flammenfront (hot lining)
  • das indirekte Arbeiten an der Feuerfront durch Anlegen von Schutzschneisen und dem Ausbrennen dieser Schneisen (Burnout)

Der Vorteil dieser Crew ist die schnelle Einsatzbereitschaft, der problemlose Transport und die hohe Mobilität. Nicht nur in schwer zugänglichen Regionen hat sich diese Einsatzform bewährt. In der Kombination mit Wasserabwürfen von Flugzeugen / Helikoptern und sofern das gelände zugänglich ist mit Löschfahrzeugen kann eine Handcrew dann ihre volle Schlagkraft entfalten.

Eine schnelle Einsatzbereitschaft ist dadurch gegeben, dass für den Transport alle Einsatzmaterialien wie Handwerkzeuge, Motorkettensägen, kleine Pumpen mit Schläuchen und Armaturen, Kommunikations- und Einsatzlogistik in Transportkisten verpackt und ständig einsatzbereit sind. Eine Handcrew umfasst je nach Einsatzlage 10 bis 20 Mitglieder.

Einsatz in Portugal erfolgreich abgeschlossen

Nachdem das Team wie geplant das Feuercamp abgebaut und das Material auf die Fahrzeuge verladen hatte, traten die Helfer den Weg zurück nach Deutschland an.

Zur Verabschiedung waren alle Beteiligten so u.a. die Zivilschutz-Einheiten, das Militär und die Nationalgarde zu einem Empfang ins Theater eingeladen. Bei einem Imbiss wurde der Einsatz Revue passieren gelassen.

Eine Planungsrunde für die kommenden Jahre gab es im Rathaus und die Vertreter der Stadt betonte die Wichtigkeit dieser Zusammenarbeit und Unterstützung.

Abends hatten die Feuerwehrleute des Cruz Branca - angeregt vom Übersetzer Hugo Silva - ein typisch-portugisisches Abendessen zubereitet. Lange Gespräche, viel Spaß und große Nähe zeigten allen die tiefe Freundschaft zwischen den Feuerwehrleuten auf.

Nach einer kurzen Nacht bei der Feuerwehr Cruz Branca trat das Team um 5 Uhr die Reise an. Am Sonntag um 8 Uhr war das Team am Sammelpunkt in Eisenberg/Pfalz, von wo aus sich die Teammitglieder in die verschiedensten Himmelsrichtungen verteilten.