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Waldbrandbekämpfung // WFF

Seit nunmehr fast 10 Jahren befasst sich @fire mit der Ausbildung ihrer Mitglieder in der überregionalen Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung und verfügt so mittlerweile über ständig einsatzbereite Spezialkräfte. Diese Crews sind spezialisiert auf

  • den Schutz von Häusern (structure protection)
  • den schnellen Erstangriff eines Brandherdes (initial attack) ggf. auch per Helikopter
  • das direkte Arbeiten an der Flammenfront (hot lining)
  • das indirekte Arbeiten an der Feuerfront durch Anlegen von Schutzschneisen und dem Ausbrennen dieser Schneisen (Burnout)

Der Vorteil dieser Crew ist die schnelle Einsatzbereitschaft, der problemlose Transport und die hohe Mobilität. Nicht nur in schwer zugänglichen Regionen hat sich diese Einsatzform bewährt. In der Kombination mit Wasserabwürfen von Flugzeugen / Helikoptern und sofern das gelände zugänglich ist mit Löschfahrzeugen kann eine Handcrew dann ihre volle Schlagkraft entfalten.

Eine schnelle Einsatzbereitschaft ist dadurch gegeben, dass für den Transport alle Einsatzmaterialien wie Handwerkzeuge, Motorkettensägen, kleine Pumpen mit Schläuchen und Armaturen, Kommunikations- und Einsatzlogistik in Transportkisten verpackt und ständig einsatzbereit sind. Eine Handcrew umfasst je nach Einsatzlage 10 bis 20 Mitglieder.

1. internationales Wipfelfeuer 2014 in der Schweiz erfolgreich

Mit Vorträgen, einer Fachmesse und mit einer eindrücklichen Einsatzdemo stand am Samstag, 21. Juni bei der Feuerwehr Gampel-Steg im Kanton Wallis in der südlichen Schweiz das Thema „Vegetationsbrandbekämpfung“ im Fokus. Fachleute von Feuerwehren, Forst, Herstellern und Hilfsorganisationen aus der Schweiz, Österreich, und Deutschland nahmen am 1. Internationalen Fachsymposium für Waldbrandbekämpfung „Wipfelfeuer 2014″ teil. Der Anlass wurde durch Peter Zbinden (Stv. Fachbereichsleiter WFF und Vorsitzender @fire Schweiz) moderiert.

Schwerpunkt war die Arbeit mit dem Hubschrauber und die Vorträge der Referenten aus den USA, die eindrucksvoll sowohl an die Sicherheit sowie pre- und posttraumatische Vorbereitung appellierten.

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@fire und THW: Gemeinsamer Workshop „Gebirgsbrandbekämfung“ in Oberhof

Oberhof – mit diesem Ort verbindet man in erster Linie internationalen Wintersport, etwa den Biathlon-Weltcup oder Rennrodeln. Vor der Kulisse dieses bekannten Wintersportortes trainierten Einsatzkräfte von @fire, der SUEWA des THW Lüchow-Dannenberg, des THW Suhl und der Pompieeen Monnerech (Luxemburg) von Himmelfahrt bis zum Samstag, 31. Mai 2014, die Bekämpfung von Bergwaldbränden. Organisiert hatte den Workshop der Ortsbeauftragte des THW Lüchow-Dannenberg, Dr. Michael Herrmann, der gleichzeitig Leiter der auf Waldbrandbekämpfung spezialisierten SUEWA des THW ist.

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Heidebrennen im Harz: Saisonbeginn bei @fire

Detlef Maushake und ein holländischer Kollege entfachen ein kontrolliertes Feuer in der Heide mittels Driptorch. Quelle: Tripp

Die Saison für den aktiven Umweltschutz hat bei @fire am Samstag, den 22. März, begonnen. Trotz mäßiger Regenfälle an den vorangegangenen Tagen konnten sechs Einsatzkräfte unter der Leitung von Detlef Maushake kontrolliert Heideflächen brennen. Dabei wurde die Gelegenheit genutzt, auch neuere @fire-Mitglieder im Umgang mit der Flämmkanne zu schulen. Aufgrund des doch recht feuchten Bodens brannte es nicht so gut wie erhofft. Dennoch konnten die Flächen durch die Einsatzkräfte begangen und kennengelernt werden, um an weiteren Terminen die Maßnahmen gemäß Brennplan weiterzuführen.

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Einsatz in Portugal beendet

Mit der Rückkehr des letzten Teammitglieds und dem Rücktransport der Ausrüstung endet die Mission @fire-Portugal 2013. Doch nach dem Einsatz ist vor dem Einsatz: Nun gilt es, eventuell beschädigte Ausrüstung zu reparieren, zu ersetzen und alles wieder so einsatzbereit zu machen, dass ein neuer Einsatz jederzeit möglich ist!

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Totenehrung für port. Feuerwehrleute und viel Einsatztraining

Das Team hat nun einige entspannte, aber dennoch arbeitsreiche Tage hinter sich. Trotz der geringen Anzahl von Bränden steht das Training hoch im Kurs. Neben dem Besuch weiterer Feuerwehren, um sich mit den lokalen Bedingungen und Anforderungen vertraut zu machen, übt das Team jeden Tag den Einsatz am Feuer, auch um körperlich fit zu sein, denn die Gegend um Vila Real liegt auf rund 460 Meter Höhe, hat aber unter anderem die Berge des Nationalparks Alvao mit über 1200 Meter im Einsatzgebiet.

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Feuer in Lamas de Olo - Vorfeuer hilft

Der 2. Bürgermeister der Stadt Vila Real hatte das Team von @fire und die örtlichen Feuerwehren zum Empfang ins Rathaus geladen, um sich für die Unterstützung durch die freiwilligen Einsatzkräfte aus Deutschland zu bedanken. Es wurde deutlich, wie viel den Bewohnern der Region die Unterstützung bedeutet.

Kaum war die Zeremonie vorbei, klingelte das Handy des Einsatzleiters und das Team wurde alarmiert. Direkt auf dem Rathausvorplatz von Vila zogen die Männer von @fire ihre Schutzausrüstung an und schon ging es mit Blaulicht und Sirene wieder hoch in die Berge. Ein durch starken Wind erneut angefachtes Feuer war heftig aufgeflammt.

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Feuer direkt am Ort Vila Real

Auf dem Rückweg von einem Kleinbrand in der Nähe der Ortschaft Campeia wurde das Team auf der Schnellstraße IP 4 auf eine Rauchwolke in der Nähe von Vila Real aufmerksam. Das Einsatzteam bestehend aus einem Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Cruz Branca und den beiden Fahrzeugen von @fire nahm sofort die Alarmfahrt zum Einsatzort auf. Bereits von der Autobahn waren hohe Flammen und erhebliche Rauchentwicklung zu sehen.

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