at-fire

Waldbrandbekämpfung // WFF

Seit nunmehr fast 10 Jahren befasst sich @fire mit der Ausbildung ihrer Mitglieder in der überregionalen Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung und verfügt so mittlerweile über ständig einsatzbereite Spezialkräfte. Diese Crews sind spezialisiert auf

  • den Schutz von Häusern (structure protection)
  • den schnellen Erstangriff eines Brandherdes (initial attack) ggf. auch per Helikopter
  • das direkte Arbeiten an der Flammenfront (hot lining)
  • das indirekte Arbeiten an der Feuerfront durch Anlegen von Schutzschneisen und dem Ausbrennen dieser Schneisen (Burnout)

Der Vorteil dieser Crew ist die schnelle Einsatzbereitschaft, der problemlose Transport und die hohe Mobilität. Nicht nur in schwer zugänglichen Regionen hat sich diese Einsatzform bewährt. In der Kombination mit Wasserabwürfen von Flugzeugen / Helikoptern und sofern das gelände zugänglich ist mit Löschfahrzeugen kann eine Handcrew dann ihre volle Schlagkraft entfalten.

Eine schnelle Einsatzbereitschaft ist dadurch gegeben, dass für den Transport alle Einsatzmaterialien wie Handwerkzeuge, Motorkettensägen, kleine Pumpen mit Schläuchen und Armaturen, Kommunikations- und Einsatzlogistik in Transportkisten verpackt und ständig einsatzbereit sind. Eine Handcrew umfasst je nach Einsatzlage 10 bis 20 Mitglieder.

Drei Feuer an einem Tag

Am Morgen wurden die Kräfte des Teams (welches sich auf Bitten der Feuerwehrführung einsatzbereit direkt auf der Feuerwache des Cruz Branca aufhielt) zu einem Feuer in der Nähe von Lamas de olo alarmiert.

Die Zuwegung zur Brandstelle war nur durch ein steiles Tal mittels Fußmarsch möglich. Die Kräfte konnten vor Ort eine sichere Feuerschneise um den Brandherd im dichten Unterholz legen.

Mitten im Einsatz wurde der Sicherheitsposten auf der anderen Talseite durch Anwohner zu einem neuen Brand auf der anderen Ortsseite gerufen. In Absprache mit dem Einsatzleiter der portugiesischen Kräfte wurde sofort das Waldbrandeinsatzfahrzeug in Marsch gesetzt, welches gemeinsam mit Bewohnern des Ortes erste Maßnahmen an einem neuen Feuer einleiten konnte. Im Eilmarsch wurden die Kräfte vom ersten Brandort zum neuen Feuer verlegt, wo weitere Löschmaßnahmen durchgeführt wurden.

Weiterlesen: Drei Feuer an einem Tag

Bilder des Vorauskommandos

Bereits am vergangenen Samstag ist der @fire-Einsatzleiter als Vorauskommando in Vila Real eingetroffen. Er wurde umgehend mit den lokalen Kräften eingesetzt. So konnte er sich ein erstes Bild von der nicht ungefährlichen Lage machen und die Einsatzmöglichkeiten für das @fire-Team abstimmen.

Weiterlesen: Bilder des Vorauskommandos

@fire-Team in Vila Real eingetroffen

Nach rund 30-stündiger Anfahrt durch Frankreich und Spanien ist das @fire-Team gegen 04:00 Uhr heute früh in Vila Real angekommen. Nach einer Ruhephase und einem ausgiebigen Frühstück stellt das Team im Laufe des Tages seine Einsatzbereitschaft her. Für morgen Vormittag ist ein gemeinsames Gespräch mit den beiden Einsatzleitern von VR-Stadt und VR-District (Land) geplant. Vorgesehen ist, dass @fire in beiden Bereichen zum Einsatz kommen soll.

Weiterlesen: @fire-Team in Vila Real eingetroffen

Aus Trainingscamp wird Einsatzfall

Ein seit langem geplanter Auslandsaufenthalt in der Osnabrücker Partnerstadt Vila Real wird zum Ernstfall: Am Montag rücken 10 Mitglieder der Katastrophenschutzorganisation @fire aus, um die Feuerwehr im Norden Portugals zu unterstützen. Dort kommt es aufgrund einer mehrere Wochen andauernden Trockenheit in Verbindung mit starken Winden zu ausgedehnten Waldbränden. Allein in der Region Vila Real sind 10 größere Brände aktiv. Die besondere Brisanz der Situation zeigt sich u.a. darin, dass in diesem Jahr schon 5 Feuerwehrleute in Portugal tödlich verunglückt sind und mehrere schwer verletzt wurden.

Weiterlesen: Aus Trainingscamp wird Einsatzfall

Praxisnahes „Wipfelfeuer 2013“ war voller Erfolg

Mit Vorträgen, einer Fachmesse, praktischen Workshops und einer Führungskräfteschulung stand am Samstag das Thema „Vegetationsbrand- bekämpfung“ in der Maingauhalle in Kleinostheim (Bayern) im Mittelpunkt. 190 Fachleute von Feuerwehr, THW und Hilfsorganistationen aus der Schweiz, Österreich, Luxemburg, Spanien und Deutschland nahmen am 6. Fachsymposium Waldbrandbekämpfung „Wipfelfeuer 2013″ im Landkreis Aschaffenburg teil. Unter dem Schwerpunkt „Einsatzgrundsätze und Taktiken der Waldbrandbekämpfung“ tauschten sie sich zu den Grundsätzen und Neuentwicklungen in dem weit gefächerten Bereich der Vegetationsbrandbekämpfung aus.

Weiterlesen: Praxisnahes „Wipfelfeuer 2013“ war voller Erfolg

Helikoptertraining

Erfahrungsbericht Grundkurs Umgang mit Hubschrauber für Feuerwehren in Zermatt

Der Grundkurs Umgang mit Helikopter wird seit ein paar Jahren durch das Alpine Rescue Center der Air Zermatt angeboten. Organisator ist die FW Schwyz. Am 27. Und 28. Juni nahmen 10 Mitglieder vom Team 3-91 Schweiz sowie der Waldbrandfachberater Kanton Bern, Mitglieder Feuerwehr Bern BF und Nachtwache teil. Die Klassengrösse ist auf maximal 12 Teilnehmer beschränkt. Der Kurs ist kein Kurs für RSH Rettungsspezialisten Helikopter. Daher wird nur der Transport von Einsatzpersonal und Material ausgebildet.

Weiterlesen: Helikoptertraining

Waldbrände in Südeuropa: @fire hilft!

Ein 11-köpfiges Team bestehend aus ausgebildeten Waldbrandbekämpfern wurde von @fire auf Anfrage der Stadt Vila Real zur Unterstützung bei der momentan stark angespannten Waldbrandlage nach Portugal entsandt. Es konnte vor Ort bereits bei mehreren Vegetationsbränden helfen.

Grundlage der Anforderung ist ein, im Jahre 2011 geschlossener Unterstützungsvertrag zwischen der Stadt Vila und @fire, welcher die schnelle und unkomplizierte Hilfe der deutschen Hilfsorganisation in genau solchen Einsatzlage festlegt.

Das Team untersteht dem Leiter Katastrophenschutzes der Stadt Vila Real und wird im gesamten Norden Portugals eingesetzt. In Zusammenarbeit mit den örtlichen Feuerwehren und Forsteinheiten, wurden in den letzten Tagen mehrere Feuer im Distrikt Vila Real erfolgreich gelöscht. Die Ausbildung der deutschen Waldbrandbekämpfer ermöglicht eine reibungslose Einbindung in die örtlichen Einsatzstrukturen und sorgte untern anderem dafür, dass zwei Häuser vor den Flammen geschützt werden konnten.

Das Team wird am Montag den 20. August in Deutschland zurück erwartet.