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Waldbrandbekämpfung // WFF

Seit nunmehr fast 10 Jahren befasst sich @fire mit der Ausbildung ihrer Mitglieder in der überregionalen Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung und verfügt so mittlerweile über ständig einsatzbereite Spezialkräfte. Diese Crews sind spezialisiert auf

  • den Schutz von Häusern (structure protection)
  • den schnellen Erstangriff eines Brandherdes (initial attack) ggf. auch per Helikopter
  • das direkte Arbeiten an der Flammenfront (hot lining)
  • das indirekte Arbeiten an der Feuerfront durch Anlegen von Schutzschneisen und dem Ausbrennen dieser Schneisen (Burnout)

Der Vorteil dieser Crew ist die schnelle Einsatzbereitschaft, der problemlose Transport und die hohe Mobilität. Nicht nur in schwer zugänglichen Regionen hat sich diese Einsatzform bewährt. In der Kombination mit Wasserabwürfen von Flugzeugen / Helikoptern und sofern das gelände zugänglich ist mit Löschfahrzeugen kann eine Handcrew dann ihre volle Schlagkraft entfalten.

Eine schnelle Einsatzbereitschaft ist dadurch gegeben, dass für den Transport alle Einsatzmaterialien wie Handwerkzeuge, Motorkettensägen, kleine Pumpen mit Schläuchen und Armaturen, Kommunikations- und Einsatzlogistik in Transportkisten verpackt und ständig einsatzbereit sind. Eine Handcrew umfasst je nach Einsatzlage 10 bis 20 Mitglieder.

@fire auf dem Aktionstag der NABK Celle

Aktionstag NABK

Seit 1931 werden in Celle Feuerwehrleute ausgebildet. Die Niedersächsische Akademie für Brand- und Katastrophenschutz (NABK) erhält auf dem ehemaligen Freiherr-von-Fritsch-Kasernengelände, in Celle-Scheuen ein allumfassendes Übungsgelände. Sogar ein Autobahnabschnitt mit Tunnel wird für Ausbildungen zur Verfügung stehen.

Bei gutem Wetter wurde am 30.04.2016 auf dem Gelände ein Aktionstag durchgeführt, an dem sich die interessierte Öffentlichkeit ein Bild vom Baufortschritt machen konnte. Eingerahmt wurde das Ganze von vielfältigen Präsentationen fast aller Organisationen und Behörden mit Blaulicht und deren direkt angegliederten Verbände, Interessensvertretungen/-gemeinschaften, bis hin zur Feuerwehrunfallkasse.

Über den ganzen Tag gab es viele verschiedene Vorführungen wie zum Beispiel Sprengübungen des THW, Abarbeitung eines LKW-Unfalls, Darstellung einer Höhenrettung, löschen eines echten Flächenbrandes nach Art von @fire mit Wasserrucksäcken und Handwerkszeugen. Sechs Mitglieder aller drei Nord-Teams führten diese durch und betreuten den gut besuchten Stand, an dem unter anderem das OSIRAS und eine Slide on Unit (Tank-Pumpen-Modul) gezeigt wurde. Im waldbrandgefährdeten Niedersachsen ist @fire durchaus bekannt, die Besucher zeigten ein vielfaches Interesse an unserer Arbeit und unseren Ausbildungen. Während dieser Veranstaltung entstand die Idee die Vegetationsbrandbekämpfung als festen Bestandteil in die Gruppenführungsausbildung mit einfließen zu lassen!

Unsere Mitglieder wurden sehr gut von der NABK durch Verena v. Behr betreut. Es war ein rundum gelungener Tag.

Wipfelfeuer 2015

Wipfelfeuer 2015

Alle detaillierten Informationen zum Wipfelfeuer finden Sie hier:

Wipfelfeuer 2015

Stets aktuelle Infos zum Wipfelfeuer gibt es auch auf unserer Facebook-Seite und der Facebook-Veranstaltung! Für Fragen stehen wir gern per eMail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zur Verfügung.

Helikopterkurs in Zermatt

Helikoptertraining

Stephan Dolder, Vorstandsmitglied @fire Schweiz, hat wieder zwei Kurse "Umgang mit Hubschrauber" bei der Air Zermatt in Zermatt organisiert. Der erste Tag als Grundkurs wurde von 10 Mitglieder @fire besucht. 8 Mitglieder @fire Schweiz und 4 Mitglieder aus Teams in Deutschland. Im Grundkurs wurde in einer Theorie der Umgang mit dem Hubschrauber theoretisch beleuchtet.

Danach wurde im Hangar die Beladung der Hubschraubers mit Material und die Beladung der Unterlast praktisch geübt. Nach einer kurzen Besichtigung des Rettungshubschraubers und dem „montieren“ der Klettersicherung wurden wir ins Übungsgebiet vom Nachmittag geflogen. Das Übungsgebiet befand sich am Fuße des Gornergletschers im felsigen Gebiet. Nach dem Lunch wurden die praktische Übungen - schwebend Ein- und Aussteigen in schwierigem Gelände - geübt. Dies jeweils mit spektakulären Kurzflügen quer übers Tal durch den Pilot Daniel Aufdenblatten, der im Himalaya die höchste je durchgeführte Hochalpinrettung auf 7000 Meter über Meer mit dem Hubschrauber gemacht hat. Anschliessend wurden Longlineflüge zu zweit gemacht. Als krönender Abschluss des Tages gab es dann den Flug zur Monte-Rosa Hütte mit Zwischenstopp auf dem Gornergletscher. Natürlich unten am Hubschrauber hängend zu viert an der Longline. Von der Monte-Rosa Hütte wurden wir im Hubschrauber zurück auf die Basis geflogen.

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Führungskräfteschulung Landkreis Börde

Ein 4-köpfiges Ausbilderteam innerhalb des Waldbrandteams von @fire schulte am Samstag den 18.04.2015 die Führungskräfte des Landkreises Börde in Haldensleben. Begonnen wurde Vormittags mit einem 3 ½ stündigen Fachvortrag von Fachbereichsleiter WFF Thomas Zawadke über die Besonderheiten der Vegetationsbrandbekämpfung. Dabei zeigte er die Besonderheiten der Ausstattung eines Waldbrandteams und das notwendige taktische Vorgehen in einem solchen Einsatzgeschehen auf. Nach einer kurzen Vorstellung der Bundeswehrfeuerwehr des Truppenübungsplatzes „Altmark“ durch den Leiter der Standortfeuerwehr und einem gemeinsamen Mittagessen wechselten die Feuerwehren gemeinsam mit dem Waldbrandteam von @fire zur praktischen Ausbildung auf den TrÜPl.

Ab Mittag wurde im praktischen Teil auf dem Truppenübungsplatz „Altmark“ den Teilnehmern der Umgang mit Handwerkszeugen, der sichere Umgang mit Feuerpatschen und die Technik des „Pump and Roll sowie die „Raupentechnik“ an realen Feuern gezeigt und gemeinsam geübt.

Zum Abschluss demonstrierte die Bundeswehrfeuerwehr eines ihrer Waldbrand-Tanklöschfahrzeuge des Standortes, der als einer der modernsten Ausbildungszentren zur Auslandsvorbereitung der Bundeswehr gilt.

Das Ausbilder- und Waldbrandteam von @fire bedankt sich ganz herzlich bei der Verwaltung des Landkreises, namentlich bei Herrn Lütge, für das Vertrauen und die tolle Organisation rund um diese Waldbrand- und Vegetationsausbildung.

Haben auch Sie Interesse an einer fundierten Ausbildung dieser Art? Wir kommen gern zu Ihnen! Schreiben Sie uns eine kurze Nachricht oder eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und wir melden uns bei Ihnen zurück!

Einsatz in Portugal erfolgreich abgeschlossen

Nachdem das Team wie geplant das Feuercamp abgebaut und das Material auf die Fahrzeuge verladen hatte, traten die Helfer den Weg zurück nach Deutschland an.

Zur Verabschiedung waren alle Beteiligten so u.a. die Zivilschutz-Einheiten, das Militär und die Nationalgarde zu einem Empfang ins Theater eingeladen. Bei einem Imbiss wurde der Einsatz Revue passieren gelassen.

Eine Planungsrunde für die kommenden Jahre gab es im Rathaus und die Vertreter der Stadt betonte die Wichtigkeit dieser Zusammenarbeit und Unterstützung.

Abends hatten die Feuerwehrleute des Cruz Branca - angeregt vom Übersetzer Hugo Silva - ein typisch-portugisisches Abendessen zubereitet. Lange Gespräche, viel Spaß und große Nähe zeigten allen die tiefe Freundschaft zwischen den Feuerwehrleuten auf.

Nach einer kurzen Nacht bei der Feuerwehr Cruz Branca trat das Team um 5 Uhr die Reise an. Am Sonntag um 8 Uhr war das Team am Sammelpunkt in Eisenberg/Pfalz, von wo aus sich die Teammitglieder in die verschiedensten Himmelsrichtungen verteilten.

Austausch an der Universität und Einsatz in Gache

Bericht über die @fire Mission Portugal 2014 – 03. + 04.09.14

Am 03.09. traf sich das Team mit Ingenieur Eduardo Carvalho an der Universität Trás-os-Montes e Alto Douro UTAD am Labor für Waldbrand- und Forstforschung.

Dort studieren angehende Forstwissenschaftler Brandverhalten, Bekämpfungsmaßnahmen und vorbeugende Waldschutzmaßnahmen in enger Kooperation mit den örtlichen Feuerwehr- und Zivilschutzbehörden.

Auf einem neigbaren Brenntisch werden Proben verbrannt, um bei verschiedenen Feuchtigkeitsgraden, Hangneigungen und Brennstoffeigenschaften Vorhersagen über die Brandausbreitung und Bekämpfungsmöglichkeiten geben zu können. In Präsentationen wurden die umfangreichen Studienbereiche der Universität von Zuwegungen und Wasserentnahmestellen über durch zu nahe Vegetation bedrohte Ortschaften bis hin zu Vegetationszuständen in Bezug auf Brennbarkeit und Feuerintervallen dargestellt. Ein intensiver Erfahrungsaustausch schloss sich an.

Das Team war gegen späten Nachmittag zu einem Besuch bei einer Kollegin eines Teammitgliedes eingeladen. Die aus Vila Real stammende Übersetzerin und ihr deutscher Mann sind derzeit zum Urlaub in Vila Real und hatten portugiesische Spezialitäten aufgefahren, die als Dankeschön für den Einsatz des Teams gedacht waren.

Am Morgen des 04.09. traten 2 Mitglieder der Mannschaft aus beruflichen Gründen geplant den Heimweg an. Kurz nach dem Eintreffen des Teams zur Bereitschaft auf der Feuerwache des Cruz Branca gab es Alarm und gemeinsam mit beiden Feuerwehren ging es über die IP 4 Richtung Gache. Eine große Rauchwolke wies den Kräften den Weg zu einem Vegetationsbrand neben einer Kiesgrube.

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@fire-Team bekämpft Feuer in Abacas

Bericht über die @fire Mission Portugal 2014 – 02.09.14

Strahlender Sonnenschein begrüßte die Mitglieder des @fire Teams auch am 02.09.14. Morgens ging es zum gemeinsamen Training und Erfahrungsaustausch in die Kaserne des Infanterieregiments 13, das Unterstützungseinheiten für die Waldbrandbekämpfung stellt.

Nach dem Mittagessen hatte die Stadtverwaltung einen Besuch im Douro-Tal organisiert, der Gegend, in der der weltbekannte Portwein gekeltert wird. Auf dem Weg zu einem Aussichtspunkt über die Terrassen des Tales klingelt plötzlich das Telefon des Verbindungsmannes der Feuerwehr. Direkt an der Fahrtstrecke des Teams in 1km Entfernung wurde ein Feuer gemeldet.

Nach sehr kurzer Fahrt erreichte das Team als erstes und vor allen Einheiten aus der Stadt die Einsatzstelle. Das Feuer war aus ungeklärter Ursache in einem Tal unterhalb einiger Häuser in der Nähe der Ortschaft Abacas ausgebrochen und lief bergauf auf die Häuser zu. Der Einsatzleiter Detlef Maushake fuhr mit einem Anwohner den steilen Weg zum Feuer hinunter, um die Lage zu beurteilen. Gleichzeitig machte sich das Team schnellstmöglich einsatzbereit, um das Feuer unterhalb zu begrenzen. Mit Hilfe einer Schlauchleitung, Wasserrucksäcken und Handwerkzeugen wurde der Angriff gestartet. 10 Minuten nach uns traf die Helikoptereinheit der Nationalgarde ein und übernahm die gegenüberliegende Flanke des Feuers, der Hubschrauber unterstützte mit Wasserabwürfen. Trotz aller Bemühungen lief das Feuer, durch auffrischenden Wind und die Sonneneinstrahlung begünstigt, den gegenüberliegenden Hang hoch und bedrohte die Strasse. Die Feuerwehren aus Vila Real Cruz Branca und Cruz Verde sowie Einheiten aus Sabrosa, Fontes, Regua und Alijo konnten die Flammen auf der Strasse glücklicherweise anhalten, um die Waldstücke oberhalb und weitere Häuser zu schützen.

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