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Suchen & Retten // USAR

Such- und Rettungseinsätze sind die erste Maßnahme der humanitären Hilfe nach Katastrophen, wie zum Beispiel Erdbeben. In kürzester Zeit nach Eintritt einer Katastrophe sind die Helfer von @fire unterwegs, um den Betroffenen vor Ort schnell zu helfen. Bei der Rettung Verschütteter ist jede gewonnene Minute wertvoll!

Der Schwerpunkt liegt hier besonders darin, Verschüttete in den Trümmern zu lokalisieren, sie zu retten und medizinisch zu versorgen. Hierzu hält @fire spezielle Ausrüstung bereit, die von Ortungsgerätschaften über Bergungsgeräte bis hin zu medizinischer Ausrüstung reicht. Unsere Helfer sind Spezialisten im Suchen und Retten von Verschütteten sowie der medizinischen Notversorgung. Unterstützt werden sie bei den Rettungsarbeiten durch speziell ausgebildete Suchhunde, welche mit ihrer feinen Nase wertvolle Hilfe leisten.

USAR = Urban Search and Rescue (englisch für "Suchen und Retten in bewohnten Gebieten")

Flüchtlingskrise: @fire unterstützt MHW in Rosenheim mit medizinischem Personal

Unterstützung bei Flüchtlingskrise

Die Hilfsorganisation @fire unterstützt das Medizinische Katastrophen-Hilfswerk in Rosenheim bei der aktuellen Flüchtlingssituation. Die Rettungssanitäter und -assistenten von @fire sorgen so während des Oktoberfestes für eine Entlastung des MHW bei dem medizinischen Screening ankommender Flüchtlinge.

Während der ersten Oktoberfestwoche unterstützt die deutsche Hilfsorganisation „@fire Internationaler Katastrophenschutz Deutschland e.V.“ die Partnerorganisation „Medizinisches Katastrophen-Hilfswerk Deutschland e.V.“ (MHW) mit medizinischem Personal und sorgt so für Entlastung der Helfer. Bereits seit mehr als 25 Tagen ist das MHW unter Anderem am Münchner Hauptbahnhof rund um die Uhr mit Einsatzkräften in einer medizinischen Versorgungsstelle im Einsatz.

Über sechs Tage waren je zwei @fire-Helfer in der Kaserne der Bundespolizei in Rosenheim (Bayern) im Einsatz, um die ankommenden Flüchtlinge zu versorgen und zu sichten. Dort wird vom MHW mit täglich einem Arzt und zwei bis drei Rettungsassistenten oder -sanitätern eine medizinische Screening-Station betrieben. Dabei wird vor allem nach meldepflichtigen Krankheiten gesucht, bevor die Flüchtlinge in eine Erstaufnahmeeinrichtung weitergeleitet werden. Geschätzt 1.000 Menschen wurden von den Helfern von MHW und @fire in den sechs Tagen untersucht und versorgt.

Aus dem gesamten Bundesgebiet und aus Südtirol (Italien) reisten die Rettungsassistenten und -sanitäter von @fire an - auch ein Medizinstudent war dabei. Die eigentlich in der Erdbebenrettung und Waldbrandbekämpfung ausgebildeten @fire-Helfer sind alle auch bei Feuerwehren und Rettungsdiensten aktiv und daher auch entsprechend medizinisch ausgebildet. @fire ist Mitglied im MHW - die beiden Hilfsorganisationen waren beispielsweise bei dem verheerenden Erdbeben in Haiti im Jahr 2010 gemeinsam im Einsatz.