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Waldbrandbekämpfung // WFF

Seit nunmehr fast 20 Jahren befasst sich @fire mit der Ausbildung ihrer Mitglieder in der überregionalen Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung und verfügt so mittlerweile über ständig einsatzbereite Spezialkräfte. Diese Crews sind spezialisiert auf

  • den Schutz von Häusern (structure protection)
  • den schnellen Erstangriff eines Brandherdes (initial attack) ggf. auch per Helikopter
  • das direkte Arbeiten an der Flammenfront (hot lining)
  • das indirekte Arbeiten an der Feuerfront durch Anlegen von Schutzschneisen und dem Ausbrennen dieser Schneisen (Burnout)

Der Vorteil dieser Crew ist die schnelle Einsatzbereitschaft, der problemlose Transport und die hohe Mobilität. Nicht nur in schwer zugänglichen Regionen hat sich diese Einsatzform bewährt. In der Kombination mit Wasserabwürfen von Flugzeugen / Helikoptern und sofern das gelände zugänglich ist mit Löschfahrzeugen kann eine Handcrew dann ihre volle Schlagkraft entfalten.

Eine schnelle Einsatzbereitschaft ist dadurch gegeben, dass für den Transport alle Einsatzmaterialien wie Handwerkzeuge, Motorkettensägen, kleine Pumpen mit Schläuchen und Armaturen, Kommunikations- und Einsatzlogistik in Transportkisten verpackt und ständig einsatzbereit sind. Eine Handcrew umfasst je nach Einsatzlage 10 bis 20 Mitglieder.

@fire setzt zivile Drohne zur Lufterkundung im Hochwassergebiet ein

Am gestrigen Freitag hat @fire erfolgreich eine zivile, ferngesteuerte Drohne zur Lufterkundung im Raum Lüchow an der Elbe eingesetzt. Die Bilder wurden der Einsatzleitung zur Auswertung zur Verfügung gestellt.

Bei der Drohne handelt es sich im ein so genanntes UAS (Unmanned Aerial System) mit einer Spannweite von 1.8m und einem Maximalem Startgewicht von 4KG. Die Drohne wird von einem Katapult aus gestartet und kann maximal 60 Minuten in der Luft bleiben. Bei einer Geschwindigkeit von bis zu 100km/h macht die Drohne einzelne Bilder, die nach der Landung automatisch zu einem Gesamtbild zusammengefügt werden. Die Drohne verfügt über eine allgemeine Aufstiegserlaubnis für Niedersachsen.

Vermutlich wird es in der kommenden Woche weitere Aufklärungsflüge geben, um mögliche Deichgefärdungen durch Treibgut frühzeitig zu erkennen und abzuwehren.