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Suchen & Retten // USAR

Such- und Rettungseinsätze sind die erste Maßnahme der humanitären Hilfe nach Katastrophen, wie zum Beispiel Erdbeben. In kürzester Zeit nach Eintritt einer Katastrophe sind die Helfer von @fire unterwegs, um den Betroffenen vor Ort schnell zu helfen. Bei der Rettung Verschütteter ist jede gewonnene Minute wertvoll!

Der Schwerpunkt liegt hier besonders darin, Verschüttete in den Trümmern zu lokalisieren, sie zu retten und medizinisch zu versorgen. Hierzu hält @fire spezielle Ausrüstung bereit, die von Ortungsgerätschaften über Bergungsgeräte bis hin zu medizinischer Ausrüstung reicht. Unsere Helfer sind Spezialisten im Suchen und Retten von Verschütteten sowie der medizinischen Notversorgung. Unterstützt werden sie bei den Rettungsarbeiten durch speziell ausgebildete Suchhunde, welche mit ihrer feinen Nase wertvolle Hilfe leisten.

USAR = Urban Search and Rescue (englisch für "Suchen und Retten in bewohnten Gebieten")

Schweres Erdbeben in Albanien - @fire beobachtet Situation aufmerksam

Eine ganze Reihe an Erdbeben haben Albanien, an der Küste zum Adriatischen Meer erschüttert. Das Stärkste am Dienstagmorgen mit einer 6,4 auf der Richterskala. Eine zunächst ausgegebene Tsunamiwarnung konnte wieder aufgehoben werden. Trotzdem stürzten Gebäude ein, wurden Personen verschüttet, verletzt, getötet. Die genaue Anzahl ist weiter unklar.

Seit dem beobachtet @fire zusammen mit den zuständigen Behörden, den Vereinten Nationen und anderen Hilfsorganisationen aufmerksam die Situation.

Albanien hat neben seinen lokalen Rettungskräften sowie dem albanischen Militär den Europäischen Katastrophenschutzmechanismus aktiviert, um Such- und Rettungsaktionen in den betroffenen Gebieten durchzuführen. Über die Europäische Union wurden drei angeforderte MUSAR (Medium Urban Search and Rescue Teams) aus den Nachbarländern Italien, Griechenland sowie Rumänien entsandt.

TTEMS Kurs auf Malta

Vergangene Woche absolvierten zwei Mitglieder des medizinischen Personals von @fire eine spezielle Schulung im Bereich der Tropen- und Expeditionsmedizin auf der Mittelmeerinsel Malta.

Während dieser einwöchigen Schulung im College of Remote and Offshore Medicine wurden spezielle Therapie- und Versorgungsmöglichkeiten trainiert. Der Fokus lag auf der Behandlung von Tropenkrankheiten wie etwa Malaria und dem Versorgen von Verletzungen fernab jeglicher Krankenhausstrukturen. Durch den internationalen Austausch verschiedener Hilfsorganisationen konnte so der Horizont der Möglichkeiten auch außerhalb von Deutschlands erweitert werden.

Gleichzeitig nutzten unsere Kameraden die Möglichkeit eine befreundete Hilfsorganisation, die Emergency Fire Rescue Unit in Valetta zu besuchen. Gemeinsam wurde ein Tagdienst gestaltet und im Bereich Rope Rescue, dem seilgestützten Retten und Arbeiten, Hand in Hand trainiert.

Im kommenden Jahr wird die Ausbildung auf Malta durch die Kameraden fortgesetzt.

Vollübung USAREX 2018

Vom 12. bis zum 14. September simulierten wir in einer 36 Stunden dauernden Übung ein „Full Deployment“, also einen vollen USAR-Einsatz im Ausland nach den kommenden INSARAG-Richtlinien für sogenannte „Light Teams“.

Diese zeichnen sich vor allem durch volle Autarkie sowie der Vorhaltung der fünf Komponenten (Führung, Logistik, Medizinische Versorgung, Suche und Ortung) aus.

Auf dem Trümmergelände in Mosbach musste sich ein 18-köpfiges Team einem simulierten Auslandseinsatz nach einem Erdbeben stellen. Dabei kamen neben eigenen Kräften auch zwei Kollegen unserer Partnerorganisation S.A.R.A.I.D aus Großbritannien sowie zwei Paramedics aus den USA zum Einsatz. Wie in der Realität begann die Übung mit einem Hilfeersuchen des von einem Erdbeben betroffenen Landes an die UN, woraufhin durch den @fire-Stab ein Team zusammengestellt wurde.

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@fire Workshop

Workshop

Vor Kurzem tagte ein Teil der @fire-Mitglieder an der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal um die Weichen für die Zukunft des Vereines zu stellen. In produktiver Atmosphäre konnten dabei gute Ergebnisse erzielt werden.

Dem Workshop ging ein angeregter Erfahrungsaustausch zwischen unseren Vorstandsmitgliedern Thomas Zawadke und Johannes Gust, Florian Jerge und Thomas Link von der Teamleitung Baden Württemberg und Herrn Ministerialdirigent Prof. Hermann Schröder, sowie Christoph Slaby von der Landesfeuerwehrschule am Freitagabend voraus.

Am Samstagnachmittag folgte dann noch ein Gespräch mit dem Schulleiter Thomas Egelhaaf, in dem sich der Vorstand bei ihm und der Landesfeuerwehrschule Baden-Württemberg für die Unterstützung - und die tolle Möglichkeit unseren Workshop in ihren Räumlichkeiten abhalten zu dürfen - bedankte.

International Deployment und USAR Medic-Lehrgang

ID & medic

Gleich zwei Lehrgänge fanden an den vergangenen Wochenenden bei @fire statt. Im International Deployment-Lehrgang wurden neue Mitglieder auf den internationalen Einsatz vorbereitet, während die @fire-Medics sich auf die medizinische Versorgung in einem Katastrophengebiet konzentrierten.

International Deployment-Lehrgang

ID & medic

13 neue @fire Mitglieder bildeten sich beim ID-Lehrgang bei Coburg für den Internationalen Einsatz mit @fire aus. Schwerpunkt der Ausbildung war die Einsatzvorbereitung, Gesundheitsvorsorge, Culture Awareness, Safety and Security und Internationale Strukturen. In einer praktischen Übung wurde der Umgang mit Karte und GPS Gerät geübt. Außerdem lernten die Teilnehmer die Geschichte und Strukturen von @fire kennen. Um sich etwas an die Verpflegung im Einsatz zu gewöhnen, gab es an einem Lehrgangstag Fertigmahlzeiten, Dosenbrot und Instantkaffee.

USAR Medic Training

ID & medic

Die medizinische Versorgung im Einsatz in einem Katastrophengebiet ist besonders anspruchsvoll. Verletzte, die aus den Trümmern gerettet werden, sind oft schwer verletzt und waren über längere Zeit eingeklemmt. Außerdem sind Krankenhäuser nach einem Erdbeben meist überlastet oder zerstört. Auch für das Einsatzteam wird dies zu einem Problem, wenn es zu einem Unfall kommt. Die @fire Medics trainierten die autarke Versorgung von Verletzten sowie die Versorgung und Rettung eingeklemmter Personen. Hierzu stehen dem @fire Einsatzteam eine umfangreiche medizinische Ausrüstung, Sauerstoffgerät, Patientenmonitor und verschiedene Rettungsgeräte zur Verfügung.

ACHILLES 2017: @fire erprobt neues USAR-Teamformat

ACHILLES

Am Morgen des 7. Mai 2017 bebte die Erde unter der Republik Jureneva mit der Stärke 7.1 auf der Richter-Skala und richtete weitläufige Zerstörungen an. Das durch das Schadensausmaß überwältigte Land richtete ein Hilfeersuchen über die Vereinten Nationen: man benötige Unterstützung bei der Suche und Rettung von Verschütteten. Sofort machen sich Rettungsteams aus der Schweiz, Frankreich und Deutschland, darunter auch @fire, auf dem Weg um Hilfe zu leisten.

Dieses fiktive Szenario mit dem Namen ACHILLES2017 kam jedoch nicht ganz überraschend, schließlich will eine Übung diesen Ausmaßes gut vorbereitet sein. Bereits seit Mitte 2016 trafen sich die Organisatoren regelmäßig um den glatten Ablauf zu sichern.

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Großübung in Großbritannien: USAR Simex Portsmouth

USAR SIMEX

Ein Team von sechs @fire Mitgliedern nahm an einer der größten Katastrophenschutzübungen Europas in Südengland teil. Die dreitägige Übung mit über 2000 Teilnehmern und Statisten wurde durch die University of Portsmouth und Hampshire Fire and Rescue geplant und durchgeführt. Humanitäre Organisationen und USAR Teams aus ganz England nahmen an der Übung teil. In den fiktiven Länden Drachir, Mas und Nemrac war es nach einem Erdbeben zu weitreichenden Zerstörungen gekommen. @fire bildete zusammen mit seiner britischen Partnerorganisation S.A.R.A.I.D. ein gemeinsames Einsatzteam.

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