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Waldbrandbekämpfung // WFF

Seit nunmehr fast 10 Jahren befasst sich @fire mit der Ausbildung ihrer Mitglieder in der überregionalen Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung und verfügt so mittlerweile über ständig einsatzbereite Spezialkräfte. Diese Crews sind spezialisiert auf

  • den Schutz von Häusern (structure protection)
  • den schnellen Erstangriff eines Brandherdes (initial attack) ggf. auch per Helikopter
  • das direkte Arbeiten an der Flammenfront (hot lining)
  • das indirekte Arbeiten an der Feuerfront durch Anlegen von Schutzschneisen und dem Ausbrennen dieser Schneisen (Burnout)

Der Vorteil dieser Crew ist die schnelle Einsatzbereitschaft, der problemlose Transport und die hohe Mobilität. Nicht nur in schwer zugänglichen Regionen hat sich diese Einsatzform bewährt. In der Kombination mit Wasserabwürfen von Flugzeugen / Helikoptern und sofern das gelände zugänglich ist mit Löschfahrzeugen kann eine Handcrew dann ihre volle Schlagkraft entfalten.

Eine schnelle Einsatzbereitschaft ist dadurch gegeben, dass für den Transport alle Einsatzmaterialien wie Handwerkzeuge, Motorkettensägen, kleine Pumpen mit Schläuchen und Armaturen, Kommunikations- und Einsatzlogistik in Transportkisten verpackt und ständig einsatzbereit sind. Eine Handcrew umfasst je nach Einsatzlage 10 bis 20 Mitglieder.

@fire-Delegation besucht Behörden und Organisationen der Gefahrenabwehr in Portugal

Eine @fire-Delegation war im September für rund eine Woche in Portugal in verschiedenen Regionen, um eine künftige Zusammenarbeit mit den örtlichen Behörden und Organisationen zu planen und die Gegebenheiten Vorort kennenzulernen. Aufgrund der aktuellen Covid-19-Pandemie konnte die ursprünglich geplante Hospitation in Gruppenstärke im aktiven Einsatzdienst bei Vegetationsbränden nur marginal umgesetzt werden. Alle Besuche fanden im öffentlichen Raum stets unter Einhaltung des Mindestabstandes sowie unter Mund-Nasenschutzbedeckung mit medizinischen Schutzmasken statt:

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Kontrolliertes Brennen in Brandenburg

Kontrolliertes Brennen in Brandenburg

Während dem diesjährigen Fire Camp stand neben kleineren Aktionen und Ausflügen die Fortbildung der Mitglieder im Vordergrund. Hierzu wurde der Einsatz von Nutzfeuer in großem Maßstab und unter realen Bedingungen auf dem nahegelegenen Truppenübungsplatz trainiert. Durch das Nutzfeuer konnte präventiv die vorhandene Brandlast auf den ausgewählten Flächen entfernt werden, um die stetige Gefahr von Vegetationsbränden im aktiven Betrieb auf dem Truppenübungsplatz zu verringern. Zeitgleich konnten hierdurch die Fähigkeiten der Mitglieder zur Bekämpfung von Vegetationsbränden ausgebaut und vertieft werden.

Im Vorfeld erfolgte hierfür eine mehrwöchige Vorbereitungs- und Planungsphase, zusammen mit der Kommandantur des Truppenübungsplatzes und der Leitung der Bundeswehrfeuerwehr vor Ort, um einen reibungslosen und sicheren Ablauf zu garantieren. Teil der Vorbereitung waren Simulationen des Brandverhaltens unter Anpassung diverser wetterabhängiger Parameter. Hierfür haben speziell in den USA und Europa ausgebildete Führungskräfte sowohl die Planung, Simulation, als auch die fachliche Leitung während der Durchführung der Übung übernommen.

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@fire veröffentlicht Fachempfehlung "Persönliche Schutzausrüstung zur Vegetationsbrandbekämpfung"

WFF

Jede Einsatzstelle bringt andere Gefahren und Belastungen mit sich. Die Vegetationsbrandbekämpfung wird oft dadurch gekennzeichnet, dass man über einen langen Zeitraum bei erhöhten Außentemperaturen schwere körperliche Arbeit verrichten muss.

Für viele Feuerwehren ist die Vegetationsbrandbekämpfung nur ein Teilspektrum ihres Aufgabenbereiches. Die Beschaffung von „zusätzlicher“ Schutzkleidung – gerade nach-dem die EN 469 „Bekleidung“ erschienen ist und man dafür große finanzielle Mittel einsetzen musste – ist gegenüber Verwaltung und Politik oft schwer durchzusetzen.

In ihrer neusten Fachempfehlung unterscheidet die auf die Vegetationsbrandbekämpfung spezialisierte internationale Hilfsorganisation @fire zwei Fälle von Feuerwehren und gibt entsprechende Empfehlungen für Schutzkleidung, Kopfschutz, Atemschutz und Einsatzstellenhygiene:

  • Typ 1-Feuerwehren, deren Aufgabenschwerpunkt nicht in der Bekämpfung von Vegetationsbränden liegen, die aber gelegentlich damit konfrontiert werden.
  • Typ 2-Feuerwehren, die sehr häufig zu Vegetationsbränden ausrücken müssen oder in speziellen überörtlichen Einheiten tätig sind, welche bei großen Vegetationsbränden nachgefordert werden.

Die Fachempfehlung "Schutzkleidung" ergänzt die bereits veröffentlichten Fachempfehlungen "Geräte zur Vegetationsbrandbekämpfung", "Sicherheit und Taktik im Wald- und Flächenbrandeinsatz" und "Bekämpfung von Getreidefeldbränden", die unter www.at-fire.de abrufbar sind.

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Vielen Dank an FeuerKrebs für die Mitwirkung!

Waldbrandübung mit Handcrew und Löschhubschrauber im Schwarzwald

WFF

Mönchweiler, 4. Juli 2020. Flammen in einem Waldstück bei Mönchweiler im Schwarzwald- Baar-Kreis (BW) - Das war die angenommene Lage einer großangelegten Übung, die die gemeinnützige Hilfsorganisation @fire zusammen mit den Feuerwehren Mönchweiler und Donaueschingen am Samstag durchführte. Der Schwerpunkt lag auf der Zusammenarbeit zwischen der Brandbekämpfung am Boden durch eine Handcrew und der Brandbekämpfung aus der Luft durch einen Hubschrauber mit Löschwasser-Außenlastbehälter. Daneben unterstütze ein Fachberater Vegetationsbrand den örtlichen Einsatzleiter.

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@fire veröffentlicht Fachempfehlung "Geräte zur Vegetationsbrandbekämpfung"

WFF

In vielen Feuerwehren wird überlegt welche zusätzliche Ausstattung zur Vegetationsbrandbekämpfung sinnvollerweise zu beschaffen ist. Auch wenn das letztlich zu einem großen Teil von den örtlichen Gegebenheiten, wie der Topographie und Vegetation abhängt, möchte die auf Vegetationsbrandbekämpfung spezialisierte Hilfsorganisation @fire in einer Fachempfehlung einige grundsätzliche Hinweise zur Beschaffung spezieller Gerätschaften als ergänzende Ausstattung zur Vegetationsbrandbekämpfung geben.

In Ergänzung zur Zusatzbeladung Waldbrand nach DIN 14800-18 gibt die Fachempfehlung einen Überblick über die erweiterte Ausstattung zur Vegetationsbrandbekämpfung. Die ergänzende Ausstattung umfasst eine kleine Tragkraftspritze, D-Schläuche und Hohlstrahlrohre, Löschrucksäcke, Faltbehälter, Handwerkzeuge und sonstigen Geräte, wie beispielsweise einem Laubgebläse.

Die Fachempfehlung "Geräte" ergänzt die bereits veröffentlichten Fachempfehlungen "Sicherheit und Taktik im Wald- und Flächenbrandeinsatz" und "Bekämpfung von Getreidefeldbränden", die unter www.at-fire.de abrufbar sind.

@fire weißt darauf hin, nicht nur in die Technik, sondern vor allem in die entsprechende Ausbildung zu investieren, die von sehr viel größerer Bedeutung für den Einsatzerfolg und vor allem die Sicherheit der eingesetzten Feuerwehrkräfte ist. Die Spezialisten von @fire bieten daher auch Vorträge, Schulungen sowie Beratung an.

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@fire Schweiz startet wieder mit Ausbildungen für Ortsfeuerwehren

WFF Schweiz

Ehrendingen-Freienwil, 22. Juni 2020. Nach mehreren Monaten ohne Ausbildung intern und extern für Ortsfeuerwehren in Folge des Covid-19 Virus konnten in der dritten Juniwoche mit der Ausbildung in Ehrendingen-Freienwil im Kanton Aargau gestartet werden. Am Montag wurde die Theorie von Vegetationsbrände und deren Bekämpfung in einer zweistündigen Online-Session an die Teilnehmer vermittelt. «Anwesend» waren Angehörige 50. Kader verschiedener Feuerwehren in der Umgebung von Ehrendingen-Freienwil Kanton Aargau und einer Feuerwehr aus dem Kanton Zürich.

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