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Waldbrandbekämpfung // WFF

Seit nunmehr fast 10 Jahren befasst sich @fire mit der Ausbildung ihrer Mitglieder in der überregionalen Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung und verfügt so mittlerweile über ständig einsatzbereite Spezialkräfte. Diese Crews sind spezialisiert auf

  • den Schutz von Häusern (structure protection)
  • den schnellen Erstangriff eines Brandherdes (initial attack) ggf. auch per Helikopter
  • das direkte Arbeiten an der Flammenfront (hot lining)
  • das indirekte Arbeiten an der Feuerfront durch Anlegen von Schutzschneisen und dem Ausbrennen dieser Schneisen (Burnout)

Der Vorteil dieser Crew ist die schnelle Einsatzbereitschaft, der problemlose Transport und die hohe Mobilität. Nicht nur in schwer zugänglichen Regionen hat sich diese Einsatzform bewährt. In der Kombination mit Wasserabwürfen von Flugzeugen / Helikoptern und sofern das gelände zugänglich ist mit Löschfahrzeugen kann eine Handcrew dann ihre volle Schlagkraft entfalten.

Eine schnelle Einsatzbereitschaft ist dadurch gegeben, dass für den Transport alle Einsatzmaterialien wie Handwerkzeuge, Motorkettensägen, kleine Pumpen mit Schläuchen und Armaturen, Kommunikations- und Einsatzlogistik in Transportkisten verpackt und ständig einsatzbereit sind. Eine Handcrew umfasst je nach Einsatzlage 10 bis 20 Mitglieder.

Grundausbildung Wald- & Vegetationsbrandbekämpfung

Rösrath, 17.11.2019. Vom 15.-17.11. haben 15 Mitglieder von @fire auf dem Gelände der Firma JoLa-Rent in Rösrath an der Grundausbildung für die Wald- Vegetationsbrandbekämpfung „WFF Basic“ teilgenommen. Der Lehrgang vermittelt die Grundlagen der Vegetationsausbildung und konnte von allen Teilnehmern als erste Hälfte ihrer Grundausbildung erfolgreich abgeschlossen werden.

Bereits als Vorbereitung auf den Lehrgang wurden von den Teilnehmern Theorieinhalte im Selbststudium als Teil eines „Blended Learnings“ erarbeitet. Während dem Lehrgangswochenende wurden die Grundlagen dann vertieft und praktische Übungen durchgeführt.

Der Fokus der Ausbildung lag dabei insbesondere auf der Sicherheit im Einsatz, Schutzkleidung sowie dem Einsatz von Handwerkzeugen und Pump&Roll beim Einsatz von Fahrzeugen.

Nach dem Lehrgang werden die Teilnehmer nun als Trainees eingesetzt und sollen in den nächsten Monaten Erfahrung sammeln. Dazu führt jedes Mitglied von @fire ein sogenanntes Taskbook, einen Ausbildungsnachweis. Wenn alle Inhalte sicher und nachweisbar beherrscht werden gilt die Ausbildung als abgeschlossen.

Unimog Geländefahrausbildung

Ötigheim, 24.11.2019. 10 Maschinisten hatten am vergangenen Freitag die Gelegenheit auf dem Testgelände von Unimog in Ötigheim, Baden-Württemberg, die Fahrzeuge auf Herz und Nieren zu prüfen. Zusammen mit 3 Ausbildern von Mercedes-Benz konnten in der 8-stündigen Schulung verschiedene Fahrsituationen in unwegsamen Gelände trainiert werden.

Steigungen bis 80%, Wasserdurchquerung, Bergauf- und abfahrten, Matsch und Geröll. Für den Unimog kein Problem. Um das Fahrzeug jedoch als Fahrer in diesem extrem unwegsamen Gelände sicher zu bewegen und Situationen richtig einzuschätzen, ist natürlich entsprechende Ausbildung nötig.

Wir bedanken uns daher bei Mercedes-Benz und der Daimler Truck AG für die Möglichkeit der Ausbildung.

Teamdienst für Interessenten in Großkarlbach

Großkarlbach, 26.10.2019. Am Wochenende fand im pfälzischen Großkarlbach ein @fire-Teamdienst statt, bei dem auch Interessenten eingeladen waren teilzunehmen.

Nach einer kurzen Vorstellung des Vereins, sowie einer kleinen theoretischen Einführung in das Thema Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung wurde im Anschluss eine praktische Übung durchgeführt. Hierbei haben die Mitglieder des Teams am Vormittag gemeinsam mit den Interessenten das Arbeiten am Feuersaum und die Wasserabgabe während der Fahrt (Pump- and- Roll) geübt. Nachmittags wurde eine Übung aus dem zweiten Schwerpunktgebiet von @fire durchgeführt, der Such- und Rettungseinsätze USAR (Urban Search and Rescue). Angeleitet durch fachkundiges Personal wurde das Abstützen von Tür- und Fensteröffnungen mit Hilfe von Baustützen und Rüstholz geübt.

Im Rahmen von @fire arbeiten Feuerwehrleute, Mitglieder von Rettungsdiensten und anderen Hilfsorganisationen deutschlandweit, und auf internationaler Ebene, zusammen, um im Falle von Katastrophen Weltweit schnell und helfen zu können.

Hierbei vertiefen und erweitern die Mitglieder ihr Wissen und sammeln neue Erfahrungen, von denen auch die heimischen Feuerwehren profitieren.

Jeder, der sich vorstellen kann, mit engagierten Feuerwehrleuten aus ganz Deutschland kameradschaftlich zusammen zu arbeiten und auszutauschen, ist herzlich eingeladen, bei einem Teamdienst von @fire herein zu schnuppern. Wann und wo in euerer Nähe das Nächste Treffen stattfindet, erfahrt ihr über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ausbildung von Führungskräften in Emmendingen

Emmendingen, 12.10.2019. Am Wochenende wurde Führungskräfte des Landkreises Emmendingen von @fire ausgebildet. Die theoretische Ausbildung wurde am Freitagabend durchgeführt. Am Samstag folgte dann die Praxis im bewährten System mit den Stationen "Pump and Roll", "Schlauchmanagment" und "Handwerkzeuge / Löschrucksack".

Die Ausbilder freuten sich sehr über die motivierten Führungskräfte und das positive Feedback. Ein besonderer Dank geht an den Kreisfeuerwehrverband Emmendingen für die Durchführung mit @fire und an die Feuerwehr Königsschaffhausen für die Versorgung.

Hier geht es zum Facebook-Beitrag des Kreisfeuerwehrverbandes Emmendingen.

Kommunale Ausbildung in Neuweiler

Kreis Calw, 08.10.2019. Dem Regen zum Trotz, trafen sich am Wochenende Führungskräfte aus dem ganzen Kreis Calw bei der Feuerwehr Neuweiler um an einer Schulung zum Thema Vegetationsbrandbekämpfung teilzunehmen. Freitagabend wurden im Theorievortrag wichtige Themen wie Feuerverhalten, Sicherheit der eingesetzten Kräfte, Wettereinflüsse und persönliche Schutzausrüstung behandelt.

Am Samstag sollte eigentlich mit echtem Feuer der Umgang mit Handwerkzeugen und der Einsatz von Fahrzeugen im Pump & Roll Verfahren geübt werden, jedoch hatte der Himmel seine Schleusen geöffnet und die Übungsfläche so durchweicht, dass an Feuer machen nicht zu denken war. Nach kurzer Überlegung konnten wir kurzerhand auf das Gelände einer benachbarten Firma umziehen, hier standen uns das Außengelände mit überdachter Durchfahrt und eine Halle zur Verfügung.

Somit wurde die Vorstellung der Handwerkzeuge ins Trockene verlegt und auf dem Außengelände Pump & Roll, sowie Schlauchverlegetechniken geübt. Hierbei trotzen die Teilnehmer erfolgreich dem Regen und setzten die zuvor erklärten Techniken souverän in die Praxis um.

Schon während den Übungen sowie bei den Nachbesprechungen wurden wir für unser durchdachtes Konzept aus Theorie und Praxis, die leicht in die Praxis umsetzbaren Techniken und Tipps aus der Einsatzpraxis gelobt.

Wir bedanken uns bei der Feuerwehr Neuweiler für das Vertrauen und die super Organisation der Veranstaltung.

800. Feuerwehrmann/-frau im Jahr 2019 ausgebildet

Enzkreis, 23.09.2019. Der Sommer ist offiziell gerade vorüber, der Herbst noch nicht richtig da. Trotzdem konnten wir dieses Wochenende im Enzkreis (BW) den/die 800. Feuerwehrmann/-frau für dieses Jahr in der Vegetationsbrandbekämpfung ausbilden.

Im Feuerwehrhaus der Feuerwehr Sternenfels fand die, durch den Kreisfeuerwehrverband organisierte, Weiterbildung für die Feuerwehren des Landkreises statt. Nach der Einheit zu Grundlagen, ging es auf ein Feld, zur praktischen Ausbildung. Hier wurden Einsatztaktik und -werkzeug an realem Feuer ausgebildet.

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@fire-Waldbrandexperte auf Erkundungsmission in Bolivien

Wallenhorst, 08.09.2019. Im Amazonasregenwald kommt es weiterhin zu ausgedehnten Vegetationsbränden. Nicht nur in Brasilien, sondern auch in den Nachbarländern lodern wesentlich mehr Brände als in anderen Jahren. Auch hier werden wertvolle, teils einzigartige Naturlandschaften ein Raub der Flammen.

Allein in Bolivien sind in diesem Jahr 3,9 Millionen Hektar Wald, Regenwald und landwirtschaftliche Flächen verbrannt. Insbesondere im Südosten des Landes brennt es noch immer, Erfolge bei der Brandbekämpfung sind nicht in Sicht. Es ist die größte Naturkatastrophe in der Geschichte Boliviens. Feuerwehr, Armee, Polizei und Freiwillige sind dauerhaft im Einsatz. Eine zum Löschflugzeug umgebaute Boeing 747-400 „SuperTanker“ unterstützt aus der Luft. Zudem forderte das Land internationale Hilfe an - auch aus Europa.

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