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Waldbrandbekämpfung // WFF

Seit nunmehr fast 10 Jahren befasst sich @fire mit der Ausbildung ihrer Mitglieder in der überregionalen Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung und verfügt so mittlerweile über ständig einsatzbereite Spezialkräfte. Diese Crews sind spezialisiert auf

  • den Schutz von Häusern (structure protection)
  • den schnellen Erstangriff eines Brandherdes (initial attack) ggf. auch per Helikopter
  • das direkte Arbeiten an der Flammenfront (hot lining)
  • das indirekte Arbeiten an der Feuerfront durch Anlegen von Schutzschneisen und dem Ausbrennen dieser Schneisen (Burnout)

Der Vorteil dieser Crew ist die schnelle Einsatzbereitschaft, der problemlose Transport und die hohe Mobilität. Nicht nur in schwer zugänglichen Regionen hat sich diese Einsatzform bewährt. In der Kombination mit Wasserabwürfen von Flugzeugen / Helikoptern und sofern das gelände zugänglich ist mit Löschfahrzeugen kann eine Handcrew dann ihre volle Schlagkraft entfalten.

Eine schnelle Einsatzbereitschaft ist dadurch gegeben, dass für den Transport alle Einsatzmaterialien wie Handwerkzeuge, Motorkettensägen, kleine Pumpen mit Schläuchen und Armaturen, Kommunikations- und Einsatzlogistik in Transportkisten verpackt und ständig einsatzbereit sind. Eine Handcrew umfasst je nach Einsatzlage 10 bis 20 Mitglieder.

WFF

Storkow. Aufgrund der derzeit sehr angespannten Waldbrandsituation im Landkreis Oder-Spree unterstützen die @fire-Helfer derzeit die Freiwillige Feuerwehr Storkow im Osten Brandenburgs. Neben zahlreichen kleineren Wald- und Flächenbränden beschäftigt die Feuerwehren der Region vor Allem ein Großbrand zwischen Wiesenau und Ziltendorf auf rund 120 Hektar Wald. In der Lieberoser Heide sind zahlreiche weitere Einsatzkräfte bei einem Waldbrand auf rund 100 Hektar im Einsatz. In beiden Fällen sind die Flächen mit Munition belastet, was die Löscharbeiten zusätzlich erschwert.

Die speziell in der Waldbrandbekämpfung ausgebildeten und mit Spezial-Equipment ausgerüsteten Helfer von @fire unterstützen daher wie bereits im vergangenen Jahr die Einsatzkräfte in Storkow. Neben einem Geländelöschfahrzeug (ATV) wurde ein Großtanklöschfahrzeug (GTLF) mit 23.000 Liter Wasser und ein Wechselladerfahrzeug (WLF) mit einem Abrollbehälter-Waldbrand mit 6.000 Liter Wasser bei der Feuerwehr Storkow stationiert.

Der Waldbrandgefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes (DWD) weist weiterhin die höchste Warnstufe für weite Teile Brandenburgs aus. Erst in den kommenden Tagen soll die Waldbrandgefahr wieder abnehmen.