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Waldbrandbekämpfung // WFF

Seit nunmehr fast 10 Jahren befasst sich @fire mit der Ausbildung ihrer Mitglieder in der überregionalen Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung und verfügt so mittlerweile über ständig einsatzbereite Spezialkräfte. Diese Crews sind spezialisiert auf

  • den Schutz von Häusern (structure protection)
  • den schnellen Erstangriff eines Brandherdes (initial attack) ggf. auch per Helikopter
  • das direkte Arbeiten an der Flammenfront (hot lining)
  • das indirekte Arbeiten an der Feuerfront durch Anlegen von Schutzschneisen und dem Ausbrennen dieser Schneisen (Burnout)

Der Vorteil dieser Crew ist die schnelle Einsatzbereitschaft, der problemlose Transport und die hohe Mobilität. Nicht nur in schwer zugänglichen Regionen hat sich diese Einsatzform bewährt. In der Kombination mit Wasserabwürfen von Flugzeugen / Helikoptern und sofern das gelände zugänglich ist mit Löschfahrzeugen kann eine Handcrew dann ihre volle Schlagkraft entfalten.

Eine schnelle Einsatzbereitschaft ist dadurch gegeben, dass für den Transport alle Einsatzmaterialien wie Handwerkzeuge, Motorkettensägen, kleine Pumpen mit Schläuchen und Armaturen, Kommunikations- und Einsatzlogistik in Transportkisten verpackt und ständig einsatzbereit sind. Eine Handcrew umfasst je nach Einsatzlage 10 bis 20 Mitglieder.

Ausbildungen kommunaler Feuerwehren im Landkreis Vorpommern-Greifswald

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Torgelow. Am vergangenen Samstag waren drei Mitglieder von @fire zu Gast bei der Feuerwehr Torgelow im Landkreis Vorpommern-Greifswald. Dreißig Einsatz-/Führungskräften aus Torgelow und Umgebung wurden die Besonderheiten und Möglichkeiten bei der Vegetationsbrandbekämpfung näher gebracht. Neben den Grundlagen wurde die persönliche Schutzausrüstung (PSA) diskutiert, der Einsatz von Handwerkzeugen verdeutlicht und die einfache taktische Waldbrandprognose (ETW) erläutert. Der theoretische Teil endete mit taktischen Beispielen zum Vorgehen bei Flächenbränden. Nach dem Mittagessen ging es um die praktische Handhabung von Handwerkzeugen und Löschrucksäcken. Ziel war es zu verdeutlichen, wie auch relativ kleine Mannschaften mit wenig Wasser und ein paar Handwerkzeugen einen Flächenbrand unter Kontrolle bekommen können. Weiterhin wurden mit den Tanklöschfahrzeugen die „Pump-and-Roll-Technik“ und die „Raupentechnik“, mit D-Schläuchen geübt.

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Ausbildungen kommunaler Feuerwehren in der Schweiz

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Zürich. An zwei Samstagvormittagen haben die Ausbildner von @fire Schweiz über 70 Feuerwehroffiziere des Feuerwehrbezirkverbandes Uster im Kanton Zürich ausgebildet und in die Geheimnisse der Vegetationsbrände eingeweiht.

Am Arbeitsplatz in Wangen-Brüttisellen nahe des Flugplatzes Dübendorf wurden an zwei Posten einerseits Grundlagen der Vegetationsbrandbekämpfung und das Erstellen von Haltelinien mit Tools gezeigt. An einem Posten wurde 1:1 am Feuer die Bekämpfung eines Flächenbrandes mittels Handwerkzeuges und einer Rückenspritze ausgebildet.

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Ausbildung kommunaler Führungskräfte in Wolfhagen

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Wolfhagen. Am Samstag, den 18.08. waren 2 Ausbilder von @fire bei der Feuerwehr Wolfhagen, um die dortigen Einsatzkräfte zum Thema Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung zu schulen. Gestartet wurde um 09:00 Uhr mit einem 2,5 stündigen Theorieteil, der den Teilnehmern die Grundlagen und die Sicherheitsregeln sowie die einfache taktische Waldbrandprognose näher brachte. Außerdem fand ein offener Austausch über eine zweckmäßige persönliche Schutzausrüstung statt. Nach der Mittagspause ging es zum heißen Teil der Ausbildung über. Es stand ein abgeerntetes Stoppelfeld zur Verfügung, hier wurden den Teilnehmern folgende Inhalte vermittelt:

  • Handwerkzeuge und deren Einsatzspektrum
  • Einsatz von Wasserrucksäcken
  • Pump-and-Roll-Verfahren
  • Schlauchverlegetechniken

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Einsatz am Schwarzenberg (Kiefersfelden, Landkreis Rosenheim)

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Schwarzenberg. Auf Anforderung der Einsatzleitung des Landkreises Rosenheim unterstützte @fire die Löscharbeiten mit Schlauchmaterial und Mannschaft.

Nach lang anhaltender Trockenheit wurde am Donnerstag, den 9. August um 10:30 im Bereich der Ramsauer Alm am Schwarzenberg (Nähe Kiefersfelden, Landkreis Rosenheim) ein Vegetationsbrand gemeldet. Im weiteren Verlauf wurde um 16:00 der Katastrophenfall ausgelöst, der Brand weitete sich auf ca. 10 Hektar aus. Durch die Lage am Steilhang war ein Einsatz von bodengebundenen Kräften kaum möglich.

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Firecamp in Eiselfing

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Eiselfing. Am vergangen Wochenende veranstaltete @fire wieder sein nun schon im dritten Jahr standfindendes Firecamp im südbayerischen Raum. @fire war wie die Jahre zuvor wieder zu Gast in Eiselfing im Landkreis Rosenheim. Schwerpunkt des diesjährigen Firecamps war neben der Ausbildung neuer Einsatzkräfte u.a. die Fortbildung beim kontrollierten Feuereinsatz zur Brandbekämpfung. Sehr große Wald- und Vegetationsbränden können oft nur durch den Einsatz von, Gegen- oder Vorfeuern unter Kontrolle gebracht werden und diese Art der Brandbekämpfung stellt eine Spezialität von @fire dar.

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Ausbildung von Führungskräften der Feuerwehr Breisach am Rhein

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Breisach. Am Samstag, den 28.07. war @fire mit 4 Ausbildern in Breisach am Rhein tätig, um die örtlichen Führungskräfte zum Thema Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung (WVB) zu schulen. Den Anfang machte eine 2,5 stündiger Theorieteil, der den Teilnehmern die Grundlagen, Sicherheitsregeln und die einfache taktische Waldbrandprognose näherbrachte. Im Anschluss wurden den Teilnehmern in einem kalten praktischen Teil die folgenden Punkte vermittelt:

  • Aufgabe und Funktion der zweckmäßigen persönlichen Schutzausrüstung am Beispiel @fire
  • Unterschiedliche Handwerkzeuge und deren Einsatzspektrum
  • Zielgerichteter Einsatz von Wasserrucksäcken
  • Pump and Roll Verfahren bzw. Raupentechnik
  • Vorstellung unterschiedlicher Armaturen und Strahlrohre
  • Schlauchmanagement mit Schlauchrucksack und Tragekörben

In diesem Teil der Ausbildung fand ein offener Austausch und Dialog mit den Teilnehmern statt. Die Ausbilder von @fire berichteten von ihren persönlichen Erfahrungen mit dem Einsatzequipment und gaben den Teilnehmern somit viele Ideen und Impulse für mögliche Ergänzungen oder Optimierungen mit auf den Weg.

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Warum man nicht einfach nach Schweden fahren kann

Schweden

Uns erreichen jetzt öfters Anfragen dieser Art: “Ich habe gehört in Schweden brennt es - ich würde da gerne helfen wollen!” Der Impuls zu helfen steckt in jedem Feuerwehrangehörigen - und das ist auch gut so. Aber gerade bei so großen Katastrophen wie derzeit die Waldbrände in Schweden reicht das “Helfen wollen” nicht aus - es kann sogar extrem gefährlich werden.

Zum Ersten muss Hilfe koordiniert sein. Jeder, der schon einmal den schwallartigen Einfall überörtlicher Hilfe bei einem Großbrand erlebt hat, weiß dies. Auf europäischer Ebene bedeutet dies:

  1. Das betroffene Land fordert Hilfe bei der “Leitstelle” der EU in Brüssel an (ERCC).
  2. ERCC fragt die Ressourcen bei den EU-Mitgliedsstaaten ab.
  3. Die Mitgliedsstaaten geben an, was sie entsenden können und was das kostet.
  4. ERCC leitet das an den anfordernden Staat an, dieser entscheidet was er benötigt.

Und damit nicht alle Mitgliedsstaaten selber zusammengewürfelte Kontingente anbieten, die dem Anforderer erklärt werden müssen, gibt es vordefinierte Einheiten: Die EU-Module. Für den Waldbrandbereich gibt es hier das Modul Waldbrand/Flugzeuge (FFFP), Waldbrand/Fahrzeuge (GFFF-V) und Waldbrand/Mannschaft und (GFFF). Anbei der Stand von 2014. Wie man sehen kann, stellt Deutschland hier geplant nichts. Schade.

Schweden
Offiziell gemeldete Einheiten (Stand: 2014)

Zum Zweiten muss die Hilfe auch qualifiziert sein:

  • Entspricht die Einheit einem EU-Modul?
  • Ist das Personal für Großwaldbrände ausgebildet?
  • Ist das Personal mit entsprechender Schutzkleidung ausgestattet?
  • Sind der Führung die EU-KATS Abläufe bekannt?
  • Ist die Einheit auch autark (in Sachen Kraftstoff, Verpflegung, Unterbringung)?
  • Sind die Fahrzeuge für den Einsatz vor Ort geeignet?
  • Wie sieht die Verständigung mit den Einheiten vor Ort aus?

Um nur einige Punkte zu nennen.
Vereinzelt gibt es auch bilaterale Vereinbarungen von Nachbarstaaten, aber die spielen eine eher untergeordnete Rolle. @fire ist im Begriff, eine GFFF aufzustellen. Dies ist noch ein weiter Weg, aber wer tatsächlich im Ausland eingesetzt werden und dort auch effektiv helfen will, muss sich
a) diesen Regeln unterwerfen (für das nicht-europäische Ausland gelten dann wieder andere Regeln.) und
b) entsprechend qualifizieren, fortbilden und vorbereiten.
Das ist ein langer und mühsamer Weg - aber eben auch ein lohnender, zu dem wir Interessierte gerne einladen.