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Waldbrandbekämpfung // WFF

Seit nunmehr fast 20 Jahren befasst sich @fire mit der Ausbildung ihrer Mitglieder in der überregionalen Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung und verfügt so mittlerweile über ständig einsatzbereite Spezialkräfte. Diese Crews sind spezialisiert auf

  • den Schutz von Häusern (structure protection)
  • den schnellen Erstangriff eines Brandherdes (initial attack) ggf. auch per Helikopter
  • das direkte Arbeiten an der Flammenfront (hot lining)
  • das indirekte Arbeiten an der Feuerfront durch Anlegen von Schutzschneisen und dem Ausbrennen dieser Schneisen (Burnout)

Der Vorteil dieser Crew ist die schnelle Einsatzbereitschaft, der problemlose Transport und die hohe Mobilität. Nicht nur in schwer zugänglichen Regionen hat sich diese Einsatzform bewährt. In der Kombination mit Wasserabwürfen von Flugzeugen / Helikoptern und sofern das gelände zugänglich ist mit Löschfahrzeugen kann eine Handcrew dann ihre volle Schlagkraft entfalten.

Eine schnelle Einsatzbereitschaft ist dadurch gegeben, dass für den Transport alle Einsatzmaterialien wie Handwerkzeuge, Motorkettensägen, kleine Pumpen mit Schläuchen und Armaturen, Kommunikations- und Einsatzlogistik in Transportkisten verpackt und ständig einsatzbereit sind. Eine Handcrew umfasst je nach Einsatzlage 10 bis 20 Mitglieder.

@fire veranstaltet weitere Fortbildung für die Berliner Feuerwehr

Berlin - Der Klimawandel und die globale Erderwärmung stellen die deutschen Feuerwehren immer öfter vor große Herausforderungen. Um für diese Situationen besser gerüstet zu sein, ließen sich zehn Ausbilder der Berliner Feuerwehr vergangenen Monat durch die Spezialisten der internationalen Hilfsorganisation @fire fortbilden.

Bei einer Großstadt denken viele zunächst nicht an die Gefahr von Wald- und Vegetationsbränden. Doch die Einsatzzahlen in diesem Bereich haben in den letzten Jahren immer weiter zugenommen und es wird mit einem weiteren Anstieg gerechnet. Im Berliner Umland gibt es große Waldflächen, die oft nah an die Wohnbebauung heranreichen. Rund 18 Prozent der Gesamtfläche Berlins sind mit Wald bedeckt. Um das Wissen über Taktik und Führung bei diesen Großereignissen auszubauen und zu vertiefen, nahmen die Ausbilder der Berliner Feuerwehr an einem zweitägigen Workshop teil.

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Brandbekämpfung aus der Luft: @fire und die Heliseven Group gründen "Team Phönix"

Osnabrück/Mannheim - Zur Bekämpfung von Vegetationsbränden ziehen Feuerwehren oft Unterstützung aus der Luft hinzu. Mit Löschwasserabwürfen von Luftfahrzeugen sind unter anderem schnell laufende Feuer gut zu bekämpfen. Dies muss aber mit dem Einsatz von Löschfahrzeugen und -mannschaften abgestimmt sein, damit sich ein niedergeschlagenes Feuer nicht wieder entwickeln kann. Die Waldbrandspezialisten von @fire bieten nun Einheiten an, um die örtlichen Feuerwehren bei dieser herausfordernden Aufgabe zu unterstützen.

Die internationale Hilfsorganisation @fire und die Heliseven Group gründeten dazu die Initiative "Team Phönix" zur Zusammenarbeit im Bereich Luftarbeit bei Vegetationsbränden im Hinblick auf Standardisierung, Aus- und Fortbildung sowie Einsatz. Der Fokus liegt hierbei zunächst auf dem Südwesten Deutschlands und dem angrenzenden EU-Ausland auf Grund der dort vorhandenen Ressourcen.

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@fire-Delegation besucht Behörden und Organisationen der Gefahrenabwehr in Portugal

Eine @fire-Delegation war im September für rund eine Woche in Portugal in verschiedenen Regionen, um eine künftige Zusammenarbeit mit den örtlichen Behörden und Organisationen zu planen und die Gegebenheiten Vorort kennenzulernen. Aufgrund der aktuellen Covid-19-Pandemie konnte die ursprünglich geplante Hospitation in Gruppenstärke im aktiven Einsatzdienst bei Vegetationsbränden nur marginal umgesetzt werden. Alle Besuche fanden im öffentlichen Raum stets unter Einhaltung des Mindestabstandes sowie unter Mund-Nasenschutzbedeckung mit medizinischen Schutzmasken statt:

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Kontrolliertes Brennen in Brandenburg

Kontrolliertes Brennen in Brandenburg

Während dem diesjährigen Fire Camp stand neben kleineren Aktionen und Ausflügen die Fortbildung der Mitglieder im Vordergrund. Hierzu wurde der Einsatz von Nutzfeuer in großem Maßstab und unter realen Bedingungen auf dem nahegelegenen Truppenübungsplatz trainiert. Durch das Nutzfeuer konnte präventiv die vorhandene Brandlast auf den ausgewählten Flächen entfernt werden, um die stetige Gefahr von Vegetationsbränden im aktiven Betrieb auf dem Truppenübungsplatz zu verringern. Zeitgleich konnten hierdurch die Fähigkeiten der Mitglieder zur Bekämpfung von Vegetationsbränden ausgebaut und vertieft werden.

Im Vorfeld erfolgte hierfür eine mehrwöchige Vorbereitungs- und Planungsphase, zusammen mit der Kommandantur des Truppenübungsplatzes und der Leitung der Bundeswehrfeuerwehr vor Ort, um einen reibungslosen und sicheren Ablauf zu garantieren. Teil der Vorbereitung waren Simulationen des Brandverhaltens unter Anpassung diverser wetterabhängiger Parameter. Hierfür haben speziell in den USA und Europa ausgebildete Führungskräfte sowohl die Planung, Simulation, als auch die fachliche Leitung während der Durchführung der Übung übernommen.

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@fire veröffentlicht Fachempfehlung "Persönliche Schutzausrüstung zur Vegetationsbrandbekämpfung"

WFF

Jede Einsatzstelle bringt andere Gefahren und Belastungen mit sich. Die Vegetationsbrandbekämpfung wird oft dadurch gekennzeichnet, dass man über einen langen Zeitraum bei erhöhten Außentemperaturen schwere körperliche Arbeit verrichten muss.

Für viele Feuerwehren ist die Vegetationsbrandbekämpfung nur ein Teilspektrum ihres Aufgabenbereiches. Die Beschaffung von „zusätzlicher“ Schutzkleidung – gerade nach-dem die EN 469 „Bekleidung“ erschienen ist und man dafür große finanzielle Mittel einsetzen musste – ist gegenüber Verwaltung und Politik oft schwer durchzusetzen.

In ihrer neusten Fachempfehlung unterscheidet die auf die Vegetationsbrandbekämpfung spezialisierte internationale Hilfsorganisation @fire zwei Fälle von Feuerwehren und gibt entsprechende Empfehlungen für Schutzkleidung, Kopfschutz, Atemschutz und Einsatzstellenhygiene:

  • Typ 1-Feuerwehren, deren Aufgabenschwerpunkt nicht in der Bekämpfung von Vegetationsbränden liegen, die aber gelegentlich damit konfrontiert werden.
  • Typ 2-Feuerwehren, die sehr häufig zu Vegetationsbränden ausrücken müssen oder in speziellen überörtlichen Einheiten tätig sind, welche bei großen Vegetationsbränden nachgefordert werden.

Die Fachempfehlung "Schutzkleidung" ergänzt die bereits veröffentlichten Fachempfehlungen "Geräte zur Vegetationsbrandbekämpfung", "Sicherheit und Taktik im Wald- und Flächenbrandeinsatz" und "Bekämpfung von Getreidefeldbränden", die unter www.at-fire.de abrufbar sind.

Download Fachempfehlung

Vielen Dank an FeuerKrebs für die Mitwirkung!

Waldbrandübung mit Handcrew und Löschhubschrauber im Schwarzwald

WFF

Mönchweiler, 4. Juli 2020. Flammen in einem Waldstück bei Mönchweiler im Schwarzwald- Baar-Kreis (BW) - Das war die angenommene Lage einer großangelegten Übung, die die gemeinnützige Hilfsorganisation @fire zusammen mit den Feuerwehren Mönchweiler und Donaueschingen am Samstag durchführte. Der Schwerpunkt lag auf der Zusammenarbeit zwischen der Brandbekämpfung am Boden durch eine Handcrew und der Brandbekämpfung aus der Luft durch einen Hubschrauber mit Löschwasser-Außenlastbehälter. Daneben unterstütze ein Fachberater Vegetationsbrand den örtlichen Einsatzleiter.

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