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Waldbrandbekämpfung // WFF

Seit nunmehr fast 10 Jahren befasst sich @fire mit der Ausbildung ihrer Mitglieder in der überregionalen Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung und verfügt so mittlerweile über ständig einsatzbereite Spezialkräfte. Diese Crews sind spezialisiert auf

  • den Schutz von Häusern (structure protection)
  • den schnellen Erstangriff eines Brandherdes (initial attack) ggf. auch per Helikopter
  • das direkte Arbeiten an der Flammenfront (hot lining)
  • das indirekte Arbeiten an der Feuerfront durch Anlegen von Schutzschneisen und dem Ausbrennen dieser Schneisen (Burnout)

Der Vorteil dieser Crew ist die schnelle Einsatzbereitschaft, der problemlose Transport und die hohe Mobilität. Nicht nur in schwer zugänglichen Regionen hat sich diese Einsatzform bewährt. In der Kombination mit Wasserabwürfen von Flugzeugen / Helikoptern und sofern das gelände zugänglich ist mit Löschfahrzeugen kann eine Handcrew dann ihre volle Schlagkraft entfalten.

Eine schnelle Einsatzbereitschaft ist dadurch gegeben, dass für den Transport alle Einsatzmaterialien wie Handwerkzeuge, Motorkettensägen, kleine Pumpen mit Schläuchen und Armaturen, Kommunikations- und Einsatzlogistik in Transportkisten verpackt und ständig einsatzbereit sind. Eine Handcrew umfasst je nach Einsatzlage 10 bis 20 Mitglieder.

Wipfelfeuer 2017: Feuer im Odenwald!

Wipfelfeuer 2017

Bei bestem Waldbrandwetter fand am 24.06.2017 das von @fire internationaler Katastrophenschutz e.V. durchgeführte Fachsymposium „Wipfelfeuer“ in Schönau statt. Dies war bereits die neunte Ausgabe der führenden Fachveranstaltung zum Thema Wald- und Flächenbrandbekämpfung im deutschsprachigen Feuerwehrwesen.

Die Organisation lag bei unserem Team 3-81 „Baden-Württemberg“, und mit der Feuerwehr Schönau (Rhein-Neckar-Kreis) hatten wir einen sehr leistungsfähigen und motivierten Partner, der die Durchführung überhaupt ermöglichte. An dieser Stelle ein besonders herzliches Dankeschön nach Schönau!

180 Teilnehmer und Gäste, begleitet von 25 Ausstellern, erlebten einen rundum gelungenen Tag. Krankheits- bzw. Einsatzbedingt wurden kurzfristig zwei Referenten verpflichtet. Themen waren unter anderen die Ausbildung zur Wald- und Flächenbrandbekämpfung, die Möglichkeiten der Bundeswehr zur Brandbekämpfung aus der Luft und der sprichwörtliche Blick über den Tellerrand zur Vegetationsbrandbekämpfung in Sibirien.

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Abschluss Einsatz Portugal

Portugal

Unser Erkunderteam ist am Sonntag wohlbehalten zuhause angekommen. Es konnten viele Eindrücke gewonnen, viele Gespräche geführt, bestehende Kontakte gepflegt, und neue Kontakte gewonnen werden.

Ein Großteil des Freitags wurde in einem Treffen mit dem Director National de Bombeiros Portugals, verbracht, in dem Einzelheiten der Geschehnisse geschildert wurden. Samstag, den 1.7. verbrachten unsere drei Mitglieder im Feld und machten sich ein Bild vor Ort:

  • Besuch des Ortes Pedrogao Grande auf Einladung des Kommandanten, Gespräche mit betroffenen Einwohnern
  • Besuch des Ortes Nodeirinho, auch hier Gespräche mit Bewohnern

Für @fire wurden wertvolle Erkenntnisse gewonnen, die in unsere Organisation einfliessen werden.

Wir bedanken uns sehr herzlich für die Unterstützung vor Ort und die Herzlichkeit, die uns trotz der Ereignisse entgegengebracht wurde. Unsere Anteilnahme gilt den Hinterbliebenen der Verstorbenen, und den Geschädigten, dass ihr Leben möglichst schnell in normale Bahnen kommen möge.

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Waldbrände in Portugal: @fire-Team sammelt Informationen vor Ort

Portugal

Knapp zwei Wochen nach den katastrophalen Waldbränden in Portugal bereist ein 3köpfiges Team von Führungskräften der Einsatzorganisation @fire in Abstimmung mit den Feuerwehren vor Ort die betroffenen Regionen. Im Vordergrund steht dabei der fachliche Austausch, so sprechen wir mit den Einsatzkräften vor Ort über deren Erlebnisse und Eindrücke. Auch die Lehren und mögliche Konsequenzen nach dem Waldbrand bei Pedregao Grande, der zahlreiche zivile Opfer gefordert hat stehen bei Gesprächen mit Feuerwehrkommandanten und Einsatzleitern auf dem Programm.

Wir werden über den weiteren Verlauf diesen Einsatzes berichten.

Wipfelfeuer 2017 - das Fachsymposium für Wald- und Flächenbrandbekämpfung

Wipfelfeuer

Bereits zum neunten mal findet das Fachsymposium für Wald- und Flächenbrandbekämpfung, das Wipfelfeuer von @fire statt. Am 24.06.2017 sind wir zu Gast in 69250 Schönau.

Das Wipfelfeuer ist ein Treffpunkt für alle Organisationen die mit dem Thema Wald,- Flächen,- und Vegetationsbränden in Berührung kommen. An diesem Tag ist es möglich während Vorträgen von Experten neues Wissen in diesem Bereich zu erhalten. Weiter werden Fachaussteller ihre innovativen Produkte zeigen, die zum staunen einladen. Neben der Theorie darf die Praxis nicht fehlen und so finden „heiße“ Übungen statt. An Praxisstationen wird die Theorie erlebbar gemacht.

Es treffen sich Interessierte wie auch Experten. Somit ist es möglich Kontakte zu knüpfen und sich mit dem Thema vertraut zu machen. Das Wipfelfeuer bietet einen internationale Plattform und lädt zum lernen von anderen ein. Denn Flächen- und Waldbrände sind auch in Deutschland keine Seltenheit mehr und erfordern einen besondere Art der Brandbekämpfung.

An diesem Samstag wird wieder ein geklungener Mix aus Fachvorträgen, Fachausstellung, Praxis und einem Netzwerk von Experten geboten an dem es „heiß“ her geht – sei es aus der Luft oder vom Boden aus.

Die ersten Anmeldung von Besuchern und nationalen wie auch internationalen Ausstellern sind eingegangen. Auch haben bereits über die Hälfte der Referenten zugesagt. Es wird ein spannendes Programm entstehen.

Die Anmeldung für Besucher kann ab sofort über die Webseite www.wipfelfeuer.de erfolgen. Auch sind dort weitere Informationen zu finden. Ebenso wie auf der Facebookseite: https://www.facebook.com/Wipfelfeuer oder im direkten Kontakt über E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ausbildung von Führungskräften: Squad-Boss-Lehrgang

Squad-Boss-Lehrgang

Am vorletzten Wochenende im Februar veranstaltete @fire auf dem MHW-Gelände in der Nähe von Rosenheim einen Lehrgang für unsere Führungskräfteanwärter in der Vegetationsbrandbekämpfung, die sogenannten „Squad-Bosse“. Vergleichbar zu einem Staffel- oder Gruppenführer in einer kommunalen Feuerwehr bilden die Squad-Bosse die erste Führungsstufe und führen je nach Auftrag bis zu 5 weitere Einsatzkräfte. Mehrere Squads bilden zusammen eine Handcrew, vergleichbar mit den Löschzügen bei den Feuerwehren.

Bei dem Lehrgang wird ein besonderer Schwerpunkt auf die „Situative Aufmerksamkeit“ gelegt und darauf, wie Gefahren erkannt werden können, da die Teilnehmer künftig auch Verantwortung für ihre Teammitglieder tragen werden. Ein weiterer Schwerpunkt lag in dem strukturierten Anwenden von Führungsprozessen, Briefings, Sicherheitsregeln und Einsatzgrundsätzen. In simulierten Planübungen am Sandkasten wurde jedem Teilnehmer die Chance gegeben in die Rolle als Führungskraft zu schlüpfen und sein Squad in verschiedenen Szenarien zu führen.

Nach dem erfolgreichen Wochenende und dem Bestehen des Lehrgangs beginnt für die Teilnehmer aber erst die eigentliche Ausbildung zum Squad-Boss, denn diese müssen in den nächsten Jahren ihr Wissen und Können als Trainee bei Übungen, Auslandtrainings und Einsätzen anwenden und mit Führungserfahrung untermauern. Daher wünschen wir dieser Stelle unseren frischgebackenen Squad-Boss-Trainees viel Glück und gutes Gelingen in ihrer neuen Führungsrolle.

Entscheidungsfindung in Situationen mit hohem Risiko

WFF

Bereits beim Eröffnungsvortrag des International Wildland Fire Safety Summit machte Marc Castellnou deutlich: Feuerwehrleute weltweit sind bei weitem nicht bei jedem Vegetationsbrand großer Gefahr ausgesetzt. 98% aller Vegetationsbrände lassen sich mit einfachsten Mitteln, ohne Spezialwissen oder Ausrüstung, löschen. Die Herausforderung besteht jedoch in den verbleibenden 2% der Einsätze. Einsätze, bei denen Feuer größer und intensiver brennen als gewohnt. Einsätze, die Ausbildung und Vorbereitung von Feuerwehrleuten übersteigen können und bei denen es zu schweren Unfällen kommt.

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Firecamp 2016

Firecamp 2016

Zehn @fire Mitglieder aus der Schweiz und Deutschland haben sich am ersten September-Wochenende auf der Basis des Team Bayern (interne Bezeichnung 3-71) in Lampferding zur Ausbildung im Bereich Vegetationsbrandbekämpfung (Wildland Firefighting = WFF) zusammengefunden.

Es gab gleich mehrere „Feuerproben“, wobei das wörtlich gemeint ist: Nachdem der ehemaliger Teamleiter Irakli West in den Vorstand von @fire aufgerückt ist, hat Marcel Zemmrich als neuer Leiter seine Bewährungsprobe bestanden. Ebenso erging es dem neuen WFF-Ausbildungskonzept von Ausbildungsleiter Alexander Maier. Dieses Konzept soll im gesamten Verein als Leitfaden genutzt werden.

Bei @fire liegt der Fokus der Ausbildung in der Vegetationsbrandbekämpfung bei der Handhabung von Handwerkzeugen, Löschrucksäcken und D-Schlauchmaterial. Die Ausbildung erfolgt in Theorie und Praxis. Jeder Firefighter-Anwärter muss ca. 40 Stunden Zeit in einen Onlinekurs investieren. Dieser Kurs ist komplett in Englisch. Weiterhin erfolgt die praktische Ausbildung im Gelände bei der Bekämpfung von echtem Feuer.

Nach drei Tagen voller Feuer, Schweiß und Kameradschaft haben wir drei weitere, einsatzbereite Mitglieder in unseren Reihen.